Am 10. Januar 2026 trafen sich die Mitglieder der Feuerwehr Lintach in den Räumlichkeiten des ehemaligen Gasthaus Rehaber zur Dienst- und Jahreshauptversammlung. Der Veranstaltung ging ein Gottesdienst für verstorbene Mitglieder in der Pfarrkirche St. Walburga voraus.
Kommandant Benjamin Weiß berichtete über ein erfolgreiches Jahr: „Unsere aktive Wehr zählt aktuell 42 Mitglieder, davon 6 weiblich, die Jugendfeuerwehr 20, darunter 11 Mädchen – insgesamt sind wir 62 Kameradinnen und Kameraden stark.“ Im Berichtszeitraum rückten die Aktiven zu 15 Einsätzen aus – und mussten damit im mehrjährigen Vergleich selten zur Hilfe eilen. Insgesamt leisteten 88 Einsatzkräfte rund 89 Stunden. Für die Ausbildung wurden 19 Übungen, 2 Schulungen und 3 Gruppenführerschulungen durchgeführt, an denen insgesamt 138 Kameradinnen und Kameraden teilnahmen. Florian Forster und Samuel Koller erhielten als Anerkennung für ihre häufige Teilnahme Gutscheine. Erfolgreich abgeschlossen wurden Lehrgänge als Maschinist (Samuel Koller) und Atemschutzgeräteträger (Florian Forster). Befördert wurden Luzie Günther und Maximilian Birner zu Feuerwehrmann/-frau, Sabine Batek, Mandy Göbl, Greta Meier, Tanja Saller, Wolfgang Peter und Samuel Koller zum Oberfeuerwehrmann/-frau. Weiß schilderte abschließend, dass das Gerätehaus, 1962 erbaut und zuletzt 1998 renoviert, zunehmenden Sanierungsbedarf aufweise – hier liefen Gespräche mit der Gemeinde.
Vorsitzender Michael Schneider gab einen chronologischen Überblick über das Vereinsjahr 2025: Höhepunkte waren u. a. die Teilnahme an Festzügen und Jubiläen benachbarter Wehren, die Organisation des Zeltlagers der Jugendfeuerwehr sowie die Ehrung langjähriger Mitglieder. Besonders hob er die Jugendarbeit hervor: „Die Arbeit mit unseren jungen Mitgliedern ist zeitaufwendig, aber sie ist unsere Zukunft. Mein Dank gilt dem gesamten Jugendteam.“ Insgesamt zählt der Verein nun 189 Mitglieder, ein Plus von 11 im Vergleich zum Vorjahr. Kassier Matthias Rehaber konnte für das Vereinsjahr ein positives Ergebnis attestieren – vor allem aufgrund der erfolgreichen Christbaumversteigerung und des ausgezeichneten Wetters zu den Veranstaltungen im Rechnungszeitraum.
Bürgermeister Alwin Märkl lobte die Arbeit der Feuerwehr: „Fast mehr Jugendliche als Aktive – das zeigt, dass alles richtig gemacht wird.“ Armin Daubenmerkl von der Kreisführung ergänzte: „Auch wenn die Einsatzzahlen rückläufig waren, ist auf die Lintacher Wehr immer Verlass. Besonderes Lob gilt der Jugend für Ausbildung und Engagement.“ Kommandant und Vorsitzender bedankten sich abschließend bei allen Aktiven, Mitgliedern und Förderern für ihr Engagement: „Euer Einsatz, ob im Dienst oder im Vereinsleben, ist die Grundlage unserer Feuerwehr.“