Eine sehr erfolgreiche Bilanz für das Jahr 2025 präsentierte die 1. Vorsit-zende Diana Bayer den Mitgliedern in der Jahreshauptversammlung der Reha-Vital-Sportgruppe Altenstadt/WN (RVSG) am vergangenen Sonntag im SV-Sportheim.
Eingangs ging Bayer in ihrem Rechenschaftsbericht auf die Entwicklung des Rehabilitations-sports in Altenstadt ein. Insgesamt 12 Rehasportstunden werden wöchentlich in der Turnhal-le der Hauptschule Altenstadt und im Realschulbad in Weiden angeboten. Die Teilnehmer-gruppen seien inzwischen an Kapazitätsgrenzen gestoßen, so dass man Interessenten aktuell auf Wartelisten setzen müsse. Bayer dankte in diesem Zusammenhang insbesondere den Übungsleiterinnen, die zu diesem Erfolg entscheidend beigetragen hätten. Das starke Wachstum der RVSG mache es jetzt auch erforderlich, eine weitere Übungsleiterin auszubil-den und mit Evelyn Grau habe man schon jemanden gefunden. Sie werde im Sommer mit der Ausbildung beginnen.
Auch das Vereinsleben sei 2025 nicht zu kurz gekommen, so die Vorsitzende. Bayer nannte als Highlight die Teilnahme am Bezirks-Nordic-Walking-Tag am Schiesslweiher in Schwar-zenbach, wo man wieder die größte Teilnehmergruppe stellen konnte. Auch das Sommerfest im August und die traditionelle Weihnachtsfeier im Dezember waren sehr gut besucht. „Unsere RVSG ist wirklich von einem starken Gemeinschaftssinn geprägt und das ist zusätz-lich ein Grund für unser erfolgreiches Wachstum“, so die Vorsitzende.
Nach dem Verlesen des Protokolls der letzten Jahreshauptversammlung durch Schriftführer Paul Mutz ging 2. Vorsitzender Jo Gössl auf zahlreiche Aktivitäten im vergangenen Jahr ein. Regelmäßig in der Woche trafen sich viele Mitglieder beim Kegeln, Nordic-Walking und Asphalt-Stock-Schießen. Einige hätten 2025 auch das Bundeskegelabzeichen erfolgreich er-worben. Besonders ging Gössl auf die Waldweihnachtsfeier der Nordic-Walking-Gruppe am Wasserhäusl ein. Er dankte in diesem Zusammenhang der Gemeinde Altenstadt, die im ver-gangenen Jahr für die Gruppe hier am Waldrand einen massiven Tisch hat errichten lassen, der inzwischen der Mittelpunkt für viele gesellige Runden der Gruppe geworden ist.
Kassier Franz Koller berichtete anschließend detailliert über die umfangreichen Einnahmen und Ausgaben der RVSG im Jahr 2025. Er sprach in seinem Resümee von einer sehr positiven Finanzsituation der Gruppe. Anita Schuster und Barbara Pöhlmann bestätigten eine ausge-zeichnete Kassenführung und es erfolgte daher ohne Beanstandung die Entlastung des Kassi-ers und der Vorstandschaft.
Detailliert beleuchtete Manfred Hoffmann die Entwicklung des ambulanten Rehabilitations-sports sowie das Abrechnungswesen im vergangenen Jahr. In allen Bereichen konnte er von einer weiteren Steigerung berichten. Fast 6500 Personen nahmen 2025 am Rehabilitations-sport teil. Über OptaData, einen externen Dienstleister aus Essen, wurden im vergangenen Jahr 134 Rehabilitationsfälle mit den gesetzlichen Kostenträgern abgerechnet und damit wiederum mehr als 2024. Als wichtigsten Grund für die positive Entwicklung nannte Hoff-mann, die inzwischen sogar von vielen Kostenträgern anerkannte Qualität des ambulanten Rehabilitationssports in Altenstadt. Unter lang anhaltendem Beifall dankte der Sprecher den Übungsleiterinnen, die 2025 wieder eine hervorragende Arbeit in den Rehabilitationsgrup-pen geleistet hätten.Der 1. Vorsitzende des SV Altenstadt, Jens Simon, überbrachte in seinem Grußwort die Glückwünsche von 1. Bürgermeister Ernst Schicketanz. Simon lobte zudem das große Engagement der RVSG.Unter der Mitwirkung der RVSG sei es auch gelungen, die Nordic-Walking-Strecke am Wasserhäusl in einen kleinen Fitnesspfad umzuwidmen. Mit Videounterstützung erklärt der international bekannte Altenstädter Mountainbiker Manuel Joachimsthaler an den einzelnen Stationen die Übungen. Er hoffe auf rege Nutzung des Fitnessparcours, so Simon.
Am Ende überreichte Vorsitzende Diana Bayer an Daniela Joachimsthaler, Abteilungsleiterin der Mountainbike-Gruppe und Manfred Sand, Abteilungsleiter Tischtennis, jeweils eine groß-zügige Spende in Höhe von je 500 €. Die beiden stellten in ihren Dankesworten die Arbeit ihrer Abteilungen vor Die finanzielle Unterstützung werde vor allem der Jugendarbeit in bei-den Abteilungen zugute kommen.