Im Rahmen ihres Jubiläums „400 Jahre Marianische Männer-Congregation Amberg“ hat die MMC eine Fahrt nach Fátima unternommen. Neben Sodalen der MMC haben sich weitere Interessierte für die Pilgerreise interessiert. Hauptziel war der portugiesische Wallfahrtsort, an dem im Jahr 1917 die Mutter Gottes den drei Seherkindern Lucia, Francisco und Jacinta erschienen ist. Allabendlich waren die Pilger aus Amberg und Umgebung beim Rosenkranz und der anschließenden, eindrucksvollen Lichterprozession mit von der Partie. Höhepunkt war die Festmesse am Erscheinungstag (Monatsdreizehnter), an dem wie bereits am Vorabend rund 100.000 Gläubige aus allen Ländern teilgenommen hatten, darunter ca. 400 bis 500 Priester. Unvergesslich bleibt den Reiseteilnehmern auch der sogenannte Ungarische Kreuzweg, der durch einen idyllisch gelegenen Olivenhain führte und an den Garten Getsemani in Jerusalem erinnerte. Neben Fátima waren weitere Ziele auf dem Reiseprogramm. Eine Tagesfahrt führte nach Lissabon. Beeindruckend waren das weitläufige, architektonisch interessante Hieronymuskloster, die Kathedrale, die Kirche des heiligen Antonius von Padua, der aus Lissabon stammte, und die monumental Christusstatue über der Hauptstadt Portugals, „Cristo Re“. Weiter ging es an die Atlantikküste in das Städtchen Obidós mit seinen malerischen Gassen und der vollständig erhaltenen Stadtmauer, und nach Nazaré mit dem Heiligtum „Unserer Liebe Frau von Nazareth. Die dort verehrte Madonna gehört zu den ältesten Marienstatuen weltweit. Fester Programmpunkt war die tägliche Messfeier mit dem Präses der Männer-Congregation, Pfarrer Markus Brunner. Mit vielen Eindrücken und gestärkt im Glauben kehrten die Wallfahrer nach sechs Tagen in die Oberpfälzer Heimat zurück.