Kurz vor 3:30 Uhr machten sich 18 Pilgerinnen und Pilger unter dem Glockenklang der Waldauer Kirche auf den Weg zum Mariahilfberg in Amberg. Bei noch angenehmen Temperaturen erreichten die Pilger betend und singend die erste Raststation in Luhe. Nach dem langen Weg durch den Neudorfer Forst wurden Sie in Holzhammer mit Glockenklang empfangen. Der beschwerliche Anstieg über Demenricht zur Buchberghütte wurde schon bei steigenden Temperaturen bewältigt. Dort konnten sich die Wallfahrer mit frischem Obst, Wurstsemmeln und vor allem frischen Getränkten versorgen. Nach einem weiteren kräftigen Anstieg hinauf zum Rotbühlsender, dem höchsten Punkt der Wallfahrt, führte der Weg hinab nach Pursruck, wo eine kleine Kaffeepause eingelegt wurde. Die letzten knapp 10 Kilometer wurden in prallem Sonnenschein bei weit über 30° Celsius zurückgelegt. Rechtzeitig zum Gottesdienst erreichte die Pilgergruppe die Wallfahrtskirche in Amberg. Auf dem 50 Kilometer langen Weg gedachte man der bereits verstorbenen Mitpilger, betete in persönlichen Anliegen und vertraute seine Bitten und seinen Dank der Mutter Gottes an. Mit einem gemütlichen Biergarten-Besuch wurde die Wallfahrt beendet, bevor man mit dem Bus wieder nach Waldau zurückkehrte.