Viele Bewohner rund um den Rauhen Kulm beklagen seit Jahren den zunehmenden Bewuchs der Blockhalde des Rauhen Kulms. Das ausgewiesene Naturdenkmal ist auch Teil des FFH-Gebietes „Basaltkuppen im Kemnather Raum“ zu dessen Erhalt entsprechende Pflegemaßnahmen erforderlich sind. Die zunehmende Ausbreitung von Gebüsch zerstört jedoch die erhaltens- und schutzrelevanten Besonderheiten.
Gerade noch rechtzeitig vor der Schutzzeit für die Vogelwelt konnte nun initiiert und organisiert durch den Förderverein Rauher Kulm eine lang gewünschte Pflegemaßnahme durchgeführt werden. Mit Unterstützung durch Naturparkranger Stefan Niclas vom Naturpark Nördlicher Oberpfälzer Wald war es möglich, die entsprechenden Gutachten und Genehmigungen für eine Pflege- und Schutzaktion einzuholen, so dass einem aktiven Einsatz am Rauhen Kulm nichts mehr im Wege stand. Auflage war, dass das Schnittgut vor Ort verbrannt und die Asche anschließend abtransportiert wird. Damit soll auch eine weitere Nährstoffanreicherung des Bodens verhindert werden. Freiwillige Helfer packten tatkräftig mit an und die Freiwillige Feuerwehr Neustadt am Kulm übernahm das Abbrennen des Schnittgutes und die Sicherung der Feuerstellen. Leider war es in der Kürze der Zeit nicht möglich, den gesamten vorgesehenen Bereich zu bearbeiten. An eine Fortsetzung der Arbeiten ist aber erst wieder ab Anfang Oktober zu denken. Als schöner Nebeneffekt der Maßnahme bietet sich jetzt dem Wanderer wieder mehr freie Sicht auch unterhalb des Aussichtsturmes.