Mit Kirchenpfleger Bertwin Fleck machten sich 49 Teilnehmer/innen mit dem Bus vom 04.05.2026 bis 07.05.2026 auf eine Reise in den Spreewald nach Burg. Am Anreisetag wurde als Zwischenstation die Stadt Altenburg in Thüringen angesteuert. Die Führung durch die Altenburger Senffabrik gab interessante Erkenntnisse bei der Herstellung der einzelnen Senfsorten. Diese konnten nach der Führung mit einer Thüringer Bratwurst verköstigt werden. Gut gestärkt wurde anschließend das Ziel angesteuert, wobei wir durch vier Bundesländer gefahren sind, nämlich Ausgangspunkt Bayern, Sachsen, Thüringen und Brandenburg.
Nach dem Frühstück am 2. Tag waren drei Stunden Kahnfahrt in Lübbenau auf der Spree angesagt. Mit drei traditionellen Tischkähnen haben die Fährleute vom Kahnfährmannsverein den Aufenthalt auf den Kähnen die Fahrt durch die einmalige Naturlandschaft des Spreewaldes zu einem bleibenden Erlebnis gemacht. Am Nachmittag zeigte uns der „Lokführer“ der Molly-Straßenbahn durch die 1 ½ stündige Rundfahrt die Sehenswürdigkeiten von Lübbenau auf. Essproben bei den Gurkenständen durften natürlich nicht fehlen.
Am dritten Tag ging es nach Cottbus. Dieser Ort am Spreeübergang liegt in reizvoller Auenlandschaft und ist Herz und Hauptstadt der Niederlausitz. Der Cottbuser Ostsee- von der Stadt an den See - war Ziel mit unserer kundigen Fremdenführerin. Hier konnte man die Ausmaße des Braunkohlenabbaus sehen. Ja, ganze Dörfer mussten durch diesen Kohlenabbau abgerissen werden. Der Ort Cottbus stand nach der Führung für die Teilnehmer zur freien Verfügung.
Die Heimfahrt durch die Nieder- und Oberlausitz ging vorerst nach Moritzburg. Das „Märchenschloss“, mitten in einer Teichlandschaft gelegen, genießt den Ruf, eines der schönsten Wasserschlösser Europas zu sein. Durch ein HistoPad konnte jeder Teilnehmer das Schloss selbst erkunden. Auf einer Treppe des Schlosses ist ein goldener Schuh. Jeder kennt den bekannten Song, der auf der berühmten Melodie des Films „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ basiert ist: „Küss mich, halt mich, lieb mich“ von Ella Endlich. Von Moritzburg aus ging es noch zum Vogtlandmuseum in Plauen. Hier konnte man wissenswertes, wie Plauener Spitzen usw. in Erfahrung bringen. Abschluss der Reise war ein PIZZA-Essen in der Gustavshütte in Regnitzlosau.