Darüber freuen sich gewiss Himmel und Erde: Am 15. August begeht die Pichlberger Dorfgemeinschaft wieder das Patrozinium ihrer Mariä-Himmelfahrt-Kapelle. Die Weichen hierfür stellte der um zwei auf 63 Mitstreiter gewachsene Kapellenverein bei seiner Mitgliederversammlung im Gemeinschaftshaus.
Als gut besuchtes Fest bei idealem Wetter sei das letztjährige Kapellenfest in Erinnerung geblieben, erinnerte Vizevorsitzender Markus Reiß. Auch heuer, zum 45. Jahrestag der Kapellenweihe, solle das Patrozinium in traditioneller Weise mit Festzug, Gottesdienst mit Kräutersegnung ab 9.30 Uhr, Weißwurstfrühschoppen und Schlussandacht um 14 Uhr gefeiert werden. Beim Gottesdienst werde auch die restaurierte Feuerwehrfahne gesegnet. Die musikalische Begleitung übernähmen wieder die Pressather Musikanten.
An weiteren Wegmarken des Vereins- und Dorflebens erwähnte Reiß den Weihnachtsgottesdienst am 8. Januar, der von den aus Pichlberg gebürtigen Geistlichen Gerhard Pausch und Eduard Kroher zelebriert worden sei und an den sich eine Diaschau über Bau und Einweihung der Kapelle und des Feuerwehrhauses angeschlossen habe, und das Schaueramt am 10. Juni mit anschließendem gemütlichem Beisammensein auf der Feuerwehrhausterrasse, die mit neuen Sitzgarnituren ausgestattet worden sei. Am 18. Juli habe wieder eine Wallfahrergruppe aus Grafenwöhr Station in Pichlberg gemacht. Ein Schaden an der Läutanlage habe vorübergehend die Glocke verstummen lassen, sei aber in Eigenleistung behoben worden.
Markus Reiß' Dank galt auch Pfarrer Edmund Prechtl für die Eucharistiefeiern in der Kapelle und allen, die sich um die Pflege des Gotteshauses, der Außenanlagen und des „Pichlberger Kreuzes” sowie um die Mitgestaltung der Gottesdienste und Andachten kümmern. Bürgermeisterin Carmen Pepiuk lobte den Gemeinschaftsgeist der Pichlberger, der sich im tadellos gepflegten Ortsbild widerspiegele, und Pfarrer Prechtl betonte die Bedeutung der Kapelle als Bezugs- und Treffpunkt der Dorfgemeinschaft