„Bertls legendäre Karpfen“ machten es der Massenrichter CSU möglich, den Elternbeirat der Ehenfelder Grundschule mit einer 1 200-Euro-Spende zu bedenken. Vorne von links: Josef Luber, Melanie Gebhardt, Carolin Himmler, 2. Reihe von links: Martina Schiffl, Max Fellner, hinten von links: Martin Merkl, Christian Gnan und Manuel Falk. (Bild: Werner Schulz)

Dank Bertls Karpfen 1 200-Euro-Spende für Elternbeirat der Ehenfelder Grundschule

Seit 2009 öffnet das Gasthaus Schiffl nur mehr an einem Tag im Jahr. Dann lädt der CSU-Ortsverband zum Genuss von „Bertls legendären Karpfen“ ein. Der Erlös der Veranstaltung wird gespendet. Dieses Mal waren es 1 200 Euro. Sie gingen an den Elternbeirat der Ehenfelder Grundschule. Zur Übergabe der Summe waren der Massenrichter CSU-Ortsvorsitzende Stadtrat Josef Luber, sein Stellvertreter Max Fellner und Küchen-Chefin Martina Schiffl in das Ehenfelder Schulhaus gekommen. Über die Chef-Köchin und das gesamte Helfer- und Helferinnenteam war Josef Luber voll des Lobes. Im Gastzimmer gab es von Mittag bis in die Nacht keinen freien Platz. Die „Bertl-Karpfen”, ob gebacken oder blau, fanden reißenden Absatz. Für Nicht-Fischliebhaber gab es panierte Schnitzel. Viele Mahlzeiten wurde abgeholt. So mancher Gast sorgte dafür, dass die Karpfen im Magen gut schwimmen konnten. Am Ende kam der Erlös von 1 200 Euro zusammen. Seit der ersten Veranstaltung wurden 15 900 Euro erwirtschaftet und gespendet. Bei Übergabe an die Elternbeiratsvorsitzenden Melanie Gebhardt und Carolin Himmler betonte Luber, dass die neuerliche Spende Ausdruck der Wertschätzung für die an der Ehenfelder Schule geleistete Arbeit sei. Melanie Gebhard dankte herzlich für die großzügige Unterstützung. Verwendet wird sie für den Prallschutz in der Turnhalle, die außer von den Schulkindern auch von den örtlichen Vereinen genutzt wird. Nicht nur die beiden Elternbeirätinnen, auch Stadtrat Manuel Falk, der Vorsitzende der Dorfgemeinschaft Ehenfeld, bedankte sich für die Spende. Die Grundschule sei ein wichtiger Bestandteil der Dorfgemeinschaft und trage durch die lokale Betreuung zu einer starken Gemeinschaft in der Pfarrei bei. Der Ehenfelder CSU-Ortsvorsitzende Stadtrat Christian Gnan und CSU-Bürgermeisterkandidat Martin Merkl schlossen sich nahtlos Falks Dankesworten an.
Den dienstältesten Massenrichter CSU-Mitgliedern Johann Wisgickl und Hans Meyer wurde eine nicht alltägliche Ehrung zuteil. Die Urkunden für ihre 60-jährige CSU-Mitgliedschaft wurden ihnen von Landtagspräsidentin Ilse Aigner überreicht. Von links:<br>Bürgermeisterkandidat Martin Merkl, stellv. Ortsvors. Dieter Kohl, Johann Wisgickl, Ortsvors. Stadtrat Josef Luber, Landtagspräsidentin Ilse Aigner, stellv. Ortsvors. Timo Wisgickl, Hans Meyer, CSU-Kreisvors. MdL Dr. Harald Schwartz und Landrat Richard Reisinger.<br> (Bild: Gisela Luber)

Landtagspräsidentin Ilse Aigner ehrt Massenrichter CSU-Jubilare

Im Jahr 1966 traten Johann Wisgickl und Hans Meyer dem CSU-Ortsverband Massenricht bei. Damals ahnten sie nicht, dass ihnen keine geringere Persönlichkeit als Landtagspräsidentin Ilse Aigner einst die Ehrenurkunde für ihre 60-jährige CSU-Mitgliedschaft überreichen wird. Genau das tat die Landtagspräsidentin vergangenen Samstag, als sie in Schnaittenbach beim Neujahrsempfang des CSU-Kreisverbandes zu Gast war. Sie dankte den Jubilaren für ihre langjährige Treue zur Christlich-Sozialen Union und ihr damit verbundenes Bekenntnis zu einer demokratischen Gesellschaft. Der CSU-Ortsvorsitzende und Stadtrat Josef Luber erläuterte, warum er sich genau den Tag des Besuches der Landtagspräsidentin für die Ehrung der ältesten Massenrichter CSU-Mitglieder gewünscht hatte. Ilse Aigners Besuch fiel fast auf den Tag genau zusammen mit dem 70. Geburtstag des CSU-Ortsverbandes Massenricht. Am 18. Januar 1956 hatte ihn der Mesner der Pfarrei Ehenfeld-Massenricht Sebastian Schärtl, unterstützt vom Ehenfelder CSU-Vorsitzenden Pfarrer Heribert Kleinhempel, ins Leben gerufen. 17 Massenrichter Männer hatten ihren Beitritt erklärt. Als Johann Wisgickl und Hans Meyer der CSU 1966 beitraten, war Massenricht noch eine selbstständige Gemeinde. Beide Jubilare, so Luber, haben viele Jahre in der Ortsvorstandschaft mitgewirkt. Schmunzelnd berichtete er, dass die beiden Austragslandwirte bezüglich des Ehrungstermins zunächst Bedenken anmeldeten. Um diese Zeit müssten sie nämlich normalerweise arbeiten! Luber überreichte den beiden zusätzlich zu den Urkunden Geschenkgutscheine. Den Glückwünschen schlossen sich Landrat Richard Reisinger, der CSU-Kreisvorsitzende MdL Dr. Harald Schwartz und der Hirschauer CSU-Vorsitzende und Bürgermeisterkandidat Martin Merkl an.


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