Bereits bei ihrer Wiederwahl vor zwei Jahren hatte Gisela Westiner angekündigt, dass das ihre letzte Amtszeit sei und sie nicht mehr als erste Vorsitzende des Netzwerks Nabburg zur Verfügung stehen würde. Bei der Mitgliederversammlung im Gasthaus zum Stern präsentierte sie eine beeindruckende Übersicht über Veranstaltungen und Aktionen, die das Netzwerk im vergangenen Jahr veranstaltet hatte. Sie bekräftigte dabei, dass sie mit dieser Versammlung ihren Vorstandsposten abgeben werde. Nabburgs erster Bürgermeister Frank Zeitler dankte ihr für ihr großes Engagement und hob die Wichtigkeit des Netzwerks hervor. Nabburg befindet sich auf einem guten Weg, so Zeitler: die Einwohnerzahlen wachsen, Betriebe und Dienstleister entdecken die Vorteile, die die Stadt bietet. Deswegen sei es umso wichtiger, einen Verbund von Händlern, Handwerkern und Dienstleistern zu haben, wie es das Netzwerk Nabburg sei. Er kündigte an, dass die Abwicklung der „Nabburger Zehner” in Absprache mit Westiner künftig von der Stadt Nabburg übernommen wird. Der Einkaufsgutschein ist ein voller Erfolg – sie erfreuen sich nicht nur bei Privatleuten, sondern auch bei Firmen und Vereinen großer Beliebtheit. Dank der Zehner bleibt der Erlös bei den Unternehmen in Nabburg. Zeitler appellierte an die anwesenden Mitglieder, sich für die Aufgabe als Vorsitzender oder in den weiteren Posten des Vorstands zu melden. Ihm sei es wichtig, dass das Netzwerk weiter bestehe. Auf seinen Aufruf hin kündigte Christopher Schmal an, das Amt des ersten Vorsitzenden übernehmen zu wollen. Er habe unter anderem darüber nachgedacht, auf wie vielen Veranstaltungen er mit seiner Familie war, die vom Netzwerk ins Leben gerufen wurden. Deswegen sei er auch der Überzeugung, dass es weiter eine starke Stimme der Nabburger Unternehmen geben müsse. Die bisherige zweite Vorsitzende Elisabeth Troidl und Kassier Hans Bauer bekräftigten, dass sie weiter ihre Ämter ausführen wollen. Als Beisitzer stellten sich Aron Berger, Pia Aumeier und Theresa Moritz-Häberlein zur Verfügung. Die Kasse prüfen Johann Kreckl und Günter Süß.