48 Ministrantinnen und Ministranten verbringen gemeinsam mit Pfarrer Celestine Thazhuppil und sieben Betreuerinnen und Betreuern eine abwechslungsreiche Woche im Jugendhaus Haslau
Vom 17. bis 22. August machten sich 48 Ministrantinnen und Ministranten unserer Pfarrei gemeinsam mit Herrn Pfarrer Celestine Thazhuppil und sieben Betreuerinnen und Betreuern auf den Weg zur knapp sechstägigen Minifreizeit. Mit dem Bus ging es von Dürnsricht in Richtung Chiemgau zum Jugendhaus Haslau, das für fünf Tage zum gemeinsamen Zuhause der Gruppe wurde.
Gleich am ersten Tag stand mit dem Besuch der Bavaria Filmstadt ein besonderes Erlebnis auf dem Programm. Nach der Führung, bei der auch unterschiedliche Filmszenen nachgespielt wurden, ging es weiter nach Haslau, wo die Zimmer bezogen, und das Haus und seine Umgebung erkundet wurden. Das gemeinsame Abendessen beendete schließlich das Programm des ersten Tages.
Am Dienstag führte der Ausflug nach Hallein. Dort erfuhren die Ministrantinnen und Ministranten bei einer Führung viel Interessantes über die Geschichte des beeindruckenden Salzbergwerks, bevor es wieder zurück nach Haslau ging.
Der Mittwoch war wohl einer der Höhepunkte der Freizeit. Bei inzwischen sehr schönem Wetter ging es nach Prien und von dort mit dem Schiff zur Fraueninsel, auf der die Teilnehmer in Kleingruppen auf eine Schnitzeljagd geschickt wurden. Beim anschließenden Besuch der Herreninsel, stand eine Führung durch das Schloss Herrenchiemsee auf dem Programm.
Auch in Haslau wurde es nicht langweilig. Am Donnerstag sorgte eine Spieleolympiade für jede Menge Spaß und sportlichen Ehrgeiz. Nach dem gemeinsamen Gottesdienst wurde es am Abend noch einmal spannend: Bei einer Nachtwanderung mit Gruselfaktor waren Mut und gute Nerven gefragt.
Der Freitag führte die Gruppe nach Hohenaschau zu einer sehr spannenden Falkenschau. Eine kleine Gruppe tapferer Wanderer machte sich zu Fuß auf den Rückweg, während sich der Großteil doch lieber vom Bus zurück zum Haus bringen ließ. Den Rest des Tages verbrachte man mit Spielen, und leider stand auch schon Aufräumen und Packen auf dem Programm. Ein letztes gemeinsames Abendessen rundete den Tag ab, bevor am Samstag die Zimmer geräumt wurden und die Heimreise anstand. Nach einer Pause in Pentling ging es mit dem Bus zurück nach Dürnsricht.
Besonders die ersten beiden Tage waren noch von regnerischem Wetter geprägt. Danach zeigte sich der Chiemgau jedoch von seiner schönen Seite. Vor allem der Mittwoch bescherte der Gruppe strahlendes Wetter. Insgesamt war das Wetter deutlich besser als zunächst vorhergesagt – sodass alle Programmpunkte stattfinden konnten.
Eine Besonderheit der Minifreizeit war die Unterbringung im Selbstversorgerhaus. Das bedeutete: Alle packten mit an. Die anfallenden Aufgaben im Haus wurden auf die Kinder und Jugendlichen verteilt – vom Tischdecken und Abräumen bis hin zu weiteren Arbeiten rund um die Versorgung der Gruppe. So wurde ganz nebenbei auch der Gemeinschaftssinn gestärkt und jeder konnte seinen Beitrag zum Gelingen der Freizeit leisten.
Für das leibliche Wohl war ebenfalls bestens gesorgt. Besonders die Herren unter den Betreuern zeigten dabei ihr Können am Herd und bekochten die große Gruppe hervorragend. Bei fünf Tagen mit fast 60 Personen war das keine kleine Aufgabe – umso größer war der Dank für die leckeren gemeinsamen Mahlzeiten.
Neben den zahlreichen Ausflügen und Unternehmungen blieb natürlich auch genügend Zeit zum Spielen, Reden, Lachen und gemeinsamen Erleben. Gerade diese Mischung aus abwechslungsreichem Programm, Gemeinschaft und gemeinsamer Verantwortung machte die Minifreizeit zu einer besonderen Woche.
Am Ende waren sich sicherlich viele einig: Die Tage im Jugendhaus Haslau vergingen viel zu schnell. Mit vielen schönen Erinnerungen, neuen Erlebnissen und einem gestärkten Gemeinschaftsgefühl kehrten die Ministrantinnen und Ministranten nach Hause zurück.
Ein herzlicher Dank gilt allen Betreuerinnen und Betreuern sowie Herrn Pfarrer Celestine Thazhuppil für die Begleitung und die Zeit, die sie in diese schöne Minifreizeit investiert haben.