37 Ministranten zogen heuer mit ihren farbenfrohen Gewändern als Sternsinger gekleidet am Ende des Gottesdienstes in die Kirche ein. Nachdem Pfarrvikar Dr. Eugen Yurchenko Kreide, Weihrauch und alle Sternsinger gesegnet hatte, trugen die Ministranten ihr Sternsingergedicht gemeinsam vor.
In diesem Jahr lautete das Motto der Sternsinger: „Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit“. Im Mittelpunkt der Aktion steht besonders die Situation in Bangladesch. Dort müssen viele Kinder unter oft gefährlichen Bedingungen arbeiten, um ihre Familien zu unterstützen, anstatt zur Schule gehen zu können. Die Spenden sollen dabei helfen, diesen Kreislauf aus Armut und fehlender Bildung zu durchbrechen.
Danach wurden die neun Sternsingergruppen auf den Weg durch die Gemeinde Kastl und die umliegenden Ortschaften Löschwitz, Reuth, Senkendorf, Weha, Unterbruck, Wolframshof, Birkhof, Altköslarn, Neuenreuth und Hessenreuth ausgesandt.
Dort trugen sie den Segen „Christus mansionem benedicat“ von Haus zu Haus und baten um eine Spende für die Aktion.
Ein großes Dankeschön gilt wieder den Sternsingerkindern, die mit viel Begeisterung dabei waren. Die Mädchen und Buben sind sich einig, dass die Sternsingeraktion jedes Jahr wieder ein „Highlight“ für sie ist. Die Menschen in Kastl und Umgebung freuen sich, wenn sie kommen und winken ihnen zu. „Es ist schön, wenn wir jemanden eine Freude machen können.“ Ein „Vergelts Gott” auch an alle Begleiter und Helfer, die die diesjährige Sternsingeraktion wieder tatkräftig unterstützt haben.