Vor der Generalversammlung wurde natürlich ein Gottesdienst für die verstorbenen Mitglieder, welchen Pfarrvikar Pater Jimmy Joseph zelebrierte, nicht fehlen. Es gab Instrumentales aber auch modernes christliches Musikgut zu hören. Nach dem ausklingenden Schlusslied „Möge die Straße uns zusammenführen (irische Segenswünsche)“ zollten auch die Gottesdienstbesucher mit viel Applaus, dass die Umrahmung ihrem musikalischen Geschmack voll entsprach. Anschließend führte der Weg zur Generalversammlung im Vereinslokal Gasthof „Roter Hahn”. Nach der Begrüßung durch Vorstand Anja Bauer und bat dieser um eine Gedenkminute für die verstorbenen Mitglieder, und welche seit der letzten Generalversammlung verstarben.
Stolze Daten vermeldete die 2. Vorsitzende Sabine Kredler: 139 aktive und 133 fördernde Mitglieder, also insgesamt 272 Mitglieder. Das Durchschnittsalter aller Aktiven liegt bei 22 Jahren (Passive bei 39 Jahren). Insgesamt befinden sich 72 Musiker in Ausbildung, 17 Musiker Instrumentalausbildung, 34 Kinder musikalische Früherziehung und 20 Kinder Blockflöte. Derzeit seien 8 ehrenamtliche Ausbilder im Einsatz. Die Resonanz der Eltern und Kinder ist sehr gut, sowohl über die Ausbilder, als auch über das Lehrkonzept. Es seien über 600 Ausbildungsstunden zusammengekommen. Einige Musiker konnten die Prüfungen für Newcomer-Abzeichen und D-Leistungsabzeichen in Bronze, Silber und Gold erfolgreich ablegen. Weiterhin wurden viele Seminare und Kurse zur Fortbildung besucht.
Kredler führte kurz die wichtigsten Ereignisse nochmal vor Augen. Die Homepage www.wvk-schlicht.de wird gerade neu gestaltet, jedoch sei man auch auf Facebook und auch auf Instagram sehr aktiv. Das alljährliche Konzert der WVK, welches 2025 bereits zum 47. Mal stattgefunden hat, war ein Höhepunkt des Jahres. Die Spenden gehen an die Lebenshilfe Amberg, den Förderverein Kindergarten St. Martin Schlicht und den Kindergarten Edelsfeld. Insgesamt konnten durch die WVK insgesamt 1200 € an Spendengeldern übergeben werden. Insgesamt konnten bereits fast 86.000 € an gemeinnützige Organisationen übergeben werden. Das Probenwochenende wurde an zwei einzelne Probentage in der Schlichter Turnhalle verteilt. Das alljährliche Sommermusikfest kam wieder sehr gut an. Für die Musiker und Helfer wurde 2026 ein Dankeschön-Essen im Januar abgehalten, was sehr guten Zuspruch fand. Bereits zum dritten Mal wurde zusammen mit der Blasmusik Gebenbach ein Ausflug zur Luisenburg „West Side Story” angeboten, welcher ausgebucht war. Weiterhin wurde das Inklusions-Regenbogen-Projekt mit der Lebenshilfe Amberg fortgeführt, was bei allen Teilnehmern hervorragend ankam.
Der Bericht von Schriftführerin Hannah Bauer vermittelt einen Einblick in die WVK-Termine bzw. Auftritte seit der letzten Generalversammlung. Sie stellte vor und lies alles mit einer Bilder-Präsentation nochmal Revue passieren. Der Kassenbericht von Barbara Streit fiel positiv aus –der Kassenstand sei zufriedenstellend. Sie wollte den Mitgliedern nicht vorenthalten, wie sich die Einnahmen und Ausgaben zusammensetzten, hierzu gab es eine Grafik, die dem ein oder anderen die Augen öffnete. Sie bedankte sich besonders bei allen, die den Verein mit Spenden und Zuschüssen unterstützen, im Besonderen auch die Stadt Vilseck. Der Bericht der Kassenprüfer bestätigte eine tadellose Kassenführung. Die Entlastung der Vorstandschaft wurde von der Versammlung beschlossen.
Sabine Kredler ist die musikalische Leiterin und Dirigentin des großen Orchesters. Derzeit sind 53 Musiker als aktiv gemeldet. Seit der letzten Generalversammlung wurden 19 Auftritte, 3 Probentage, sowie 34 Proben bestritten. Die Anwesenheitsquote könne man natürlich noch optimieren. Vorbild seien natürlich die Fast-100%-Anwesenheits-Musiker. Kredler bedankte sich für das vergangene Jahr bei ihren Musikern und ihren Vertretern. Sie sei sehr stolz, dass alle Auftritte zur besten Zufriedenheit absolviert werden konnten und die Musiker so toll zusammenhalten und gemeinsam Musizieren. Ein besonderes Dankeschön ging an alle Musiker, die sich immer die Zeit nehmen, bei Proben und Auftritten da zu sein. Spaß macht es nur, wenn möglichst immer alle Musiker da seien und man gemeinsame Erfolge erzielen könne. Kredler bedankte sich und hoffe natürlich, dass auch in Zukunft alle fleißig bei den Proben und Auftritten dabei sind, fleißig zu Hause üben und Spaß am gemeinsamen Hobby WVK haben.
Beim Bericht des Jugendorchesters von Lukas Schöpf informierte dieser über 5 Auftritte, zwei Probentage und 30 Proben. Bei der alljährlichen Ehrung beim Sommermusikfest 2025 wurden auch wieder die „Musiker des Jahres” gekürt. Im Jugendorchester musizieren derzeit ca. 25 Musiker. Schöpf dankte allen Musikern im Jugendorchester, besonders den „Jung gebliebenen”. Auch außermusikalische Termine wie Minigolf, Kegeln, Pizzaessen usw. wurden sehr gut angenommen.
Eine Bereicherung stellen auch die Nebengruppierungen der WVK dar. Die Turmbläser bzw. „Schlichter Blechgschwerl” (Leitung Andreas Kredler), Rentnerband und die Kirwamusik (je Leitung Patrick Luber) hatten diverse Auftritte und Proben. Bürgermeister Hans-Martin Schertl überbrachte den Dank der Stadt für den Einsatz der Musiker und sei froh, dass im Stadtgebiet viele Vereine und Musikgruppen aktiv sind, die auch mit Geldern der Stadt unterstützt werden. NBMB-Vertreter Engel dankte für die harmonische Zusammenarbeit zwischen den „Ebenen”, besonders Sabine Kredler sei neben der WVK auch im Bezirk sehr engagiert. Nach den Berichten folgten Ehrungen und Neuwahlen.
Die WVK wurde 1956 gegründet, daher feiert der Verein 2026 das 70jährige Jubiläum mit diversen Terminen: 19.4. um 16 Uhr Erstes Kirchenkonzert der WVK, 1. Mai Gartenkonzert um 14.30 Uhr, 12.7. Serenade in Schlicht 17 Uhr, 26.7. Sommer-Musikfest 14.30 Uhr, 29.11. Adventsmarkt in Schlicht und 12.12. um 19.30 Uhr 48. Jahreskonzert.
Lt. Bauer werde jeder gebraucht, ob Musiker oder förderndes Mitglied. Und so käme auch das gute Klima zustande, weil man versuche, sich um alle zu kümmern, von der Früherziehung bis zur Rentnerband. Sie dankte Ausschuss, Ausbildern, Dirigenten, Musikern, Helfern, Eltern, FFW Schlicht, Stadt Vilseck und allen passiven Mitgliedern für die Unterstützung in jeglicher Form.