Zur diesjährigen Frühlingsversammlung konnte 1. Vorsitzender Helmut Schönberger auch einen Referenten mit einem interessanten aber relativ unbekannten Thema willkommen heißen. Mathias Hautmann aus Wackersdorf informierte über „Permakultur im Garten”.
Es gab überwiegend fragende Gesichter als Mathias Hautmann die Frage in die Runde stellte, wer den Begriff „Permakultur” schon gehört hat und was man sich darunter vorstellt. Bill Mollison habe den Begriff geprägt und David Holmgreen hat die Grundlagen entwickelt, so der Referent, die auf einem nachhaltigen naturnahen Ökosystem bzw. Lebensgemeinschaft von Tieren und Pflanzen im Garten mit minimalem Arbeitsaufwand basieren. Die Grundregel der Permakultur ist achtsamer Umgang mit Erde, Menschen und Ressourcen gerecht verteilen und rückführen. Er führte einige wichtige Prinzipien der Permakultur aus. Das erste ist schauen, dann handeln, d. h. erst gründlich überlegen wohin man was pflanzt oder baut. Das weitere heißt: Gewinne Ernergie und speichere sie (Sonne, Wind, Wasser) z. B. Regenwasser auffangen, Trockenmauer für Wärme anlegen. Desweiteren erziele einen Ertrag d. h. ein System sollte nützliche Dinge liefern, d. h. z.B. eine Hecke als Gartenzaun und Sichtschutz. Dann laß Selbstregulierung zu und lerne vom Feedback. Nutze und schätze erneuerbare Ressourcen und Leistungen, das heißt, arbeite mit der Natur und nicht gegen sie. Erzeuge keinen Abfall, denn Abfall ist nur eine ungenutzte Ressource, man kann vieles noch anderweitig nutzen. Die nächste Aussage vom Referenten war, integriere mehr als du trennst, bringe Elemente zusammen, sie unterstützen sich gegenseitig. Nutze auch kleine und langsame Lösungen und nutze Veränderungen und Vielfalt und reagiere kreativ darauf. Sein abschließender Satz an die Zuhörer war: Gesegnet sind die Flexiblen, sie werden nicht zerbrechen, sondern den Durchbruch bringen. Der 1. Vorsitzende bedankte sich bei Mathias Hautmann für den überaus interessanten Vortrag und wünschte allen noch ein paar gemütliche Stunden.