Rund 120 Teilnehmer hatten sich am Samstag 11. April 2026 zur abendlichen Hegeschau in der Grundschule Schönsee eingefunden.
Dabei nutzten die neuen Leiter des Forstbetriebs Flossenbürg, FD Stefan Wimberger und des AELF Schwandorf, FDin Regina Härtl sowie der Vorsitzende der ARGE Jagdgenossenschaften im BBV-Schwandorf, Hr. Markus Gregori die Chance zu einem Grußwort. Kreisgruppenvorsitzender Alexander Flierl bedankte sich im Anschluss beim scheidenden Leiter des AELF-Schwandorf, FD Alwin Kleber für die konstruktive Zusammenarbeit der vergangenen Jahre. Ein Rucksack mit schmackhaften Dingen, aber auch einer guten Lektüre unterstrich die Dankesworte. Ein jagdpolitisches Resumee zur zurückliegenden Jagdgesetzgebungsrevision schloss sich an. Positiv sei der jetzt mögliche Beginn eines Problemmanagements mit dem Grossprädator Wolf. Dem gegenüber sei das derzeitige Fischottermanagement ein Trauerspiel. Die Schäden in der Fischereiwirtschaft hätten sich in den vergangenen Jahren auf eine Gesamtsumme von 2,3 Mio Euro verdreifacht, ohne dass eine rechtssichere Lösung in Sicht sei. Der Leiter der Unteren Jagdbehörde Schwandorf, Hr. Gerhard Domaier verwies darauf, dass der Gesamtabschuss des Rehwilds in der neuen Abschlussplanung insgesamt um 15,83 Prozent erhöht worden sei. Kreisjagdberater Günter Hofmann referierte schließlich über die Streckenentwicklung bei den verschiedenen jagdbaren Tierarten. In diesem Zusammenhang konnte Kreisgruppenvorsitzender Alexander Flierl bestätigen, dass die bayerische Abschussprämie für Schwarzwild im Landkreis auch im laufenden Jagdjahr im gleichen Umfang beibehalten wird.
Summa summarum: Die Teilnehmer bewunderten an dem informativen Abend nicht nur die ausgestellten Gehörne, stärkten sich mit einer deftigen Wildbrotzeit und waren sichtlich von den Klängen der Jagdhornbläser und dem guten Humor von Hornmeister Stefan Vogl angetan.