Die Sonderausstellung „Das verschwundene Pressath“ ist am Sonntag, 13. September, erneut im Haus der Heimat in Pressath zu sehen. Das Haus ist von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Mehr als 100 Bilddokumente von Heiner Kastl zeigen den gravierenden Verlust historischer Bausubstanz in den Jahren 1960 bis 2000. Zudem erklärt Ludwig Semmler, welche Bedeutung Pressath im frühen 19. Jahrhundert als Zentrum der Krügelfabrikation im Königreich Bayern hatte. Semmler ist Nachkomme der Krügelmacherfamilien Klauer und Goerz, die um 1800 wegen der ergiebigen Tegelvorkommen bei Riggau aus dem Kannenbeckerland im Westerwald in die Oberpfalz kamen. Als erste Unternehmer erhielten sie eine Gewerbeberechtigung für die Krugproduktion im Königreich Bayern. Der Eintritt ist frei.