Bei herrlichem Wetter feierten zahlreiche Gläubige am Dreifaltigkeitssonntag das erste Fahrenbergfest auf dem heiligen Berg der Oberpfalz. Petrus zeigte sich dabei von seiner besten Seite und sorgte für ideale Bedingungen für die vielen Pilger und Besucher. Wie in jedem Jahr machte sich auch heuer wieder eine große Fußwallfahrergruppe aus Bärnau frühzeitig auf den Weg, um das Patrozinium der Dreifaltigkeitskapelle neben der Wallfahrtskirche mitzufeiern. Bereits um 9 Uhr hielten sie ihren eigenen Gottesdienst in der Kapelle ab. Zuvor hatte um 8.30 Uhr der Pfarrgottesdienst auf dem Fahrenberg stattgefunden. Höhepunkt des Festtages war der feierliche Festgottesdienst um 10.30 Uhr in der Wallfahrtskirche Mariä Heimsuchung. Als Hauptzelebrant konnte der Waldthurner Pfarrer Norbert Götz den Pfarrer Monsignore Ludwig Gradl begrüßt werden, der früher als Pfarrer in der Pfarrei Hl. Dreifaltigkeit in Amberg und als Regionaldekan wirkte und nun seinen Ruhestand in Grafenwöhr verbringt – ebenfalls in einer Dreifaltigkeitspfarrei. In seiner Predigt ging Pfarrer Gradl auf die zentrale Bedeutung des Dreifaltigkeitsfestes ein. Im wahren Glauben könne man die Größe der Dreifaltigkeit Gott Vater, Sohn und Heiliger Geist erkennen. „Im Namen des dreifaltigen Gottes”, sei für viele eine Art Überschrift. Die Menschen dürfen diesen Gott in dreifacher Weise bei seinem Namen nennen und erreichen so Gott in dreifacher Weise. Besonders dürfe man Gott für Jesus Christus dankbar sein. Die feierliche Messe wurde musikalisch eindrucksvoll von den Waldthurner Sängern unter der Leitung von Josef Pflaum sen. und den Organisten Georg Schmidbauer gestaltet, die dem Gottesdienst einen würdigen und festlichen Rahmen verliehen. Die Lesung und Fürbitten sprach die Waldthurner Pfarrgemeinderatssprecherin Birgit Bergmann.