Mit einem Pontifikalgottesdienst, der von Weihbischof Reinhard Pappenberger zelebriert wurde, erinnerte die Pfarrei Gebenbach an den 50. Jahrestag der Einweihung seiner Pfarrkirche durch den damaligen Diözesanbischof Rudolf Graber, am 23. Mai 1976. Zum gemeinsamen Kirchenzug der von der Gebenbacher Blasmusik angeführt wurde, versammelten sich zahlreiche Ehrengäste, Fahnenabordnungen der Vereine und Gläubige am Kindergarten. Am Kirchportal wurde der Weihbischof von den Kindergartenkindern mit einem Lied überrascht und begrüßt. Musikalisch gestaltete ein Projektchor unter der Leitung von Maria Birner die Festmesse. Weihbischof Pappenbegrer betonte die Wichtigkeit einer Kirche für seine Pfarrgemeinde und gerade in Gebenbach gingen hier die Wurzeln weit in der Geschichte zurück. Beim Neubau entdeckte man Mauerreste, die einen Bezug auf die Karolingerzeit herstellen ließen. Somit sei das christliche Leben in Gebenbach älter als in so mancher Stadt. Nach dem Gottesdienst formierte sich der Zug erneut auf dem Weg zum Kirchweihfestplatz. Wie bereits die Landjugend vor 50 Jahren, hatte in diesem Jahr die Pfarrei, wieder in Erinnerung an das damalige Ereignis einen Spitzwecken von der Bäckerei Kredler backen lassen. Dieser wurde dann am Festplatz von Pfarrvikar Christian Preitschaft gesegnet und auch angeschnitten. Mit 10 Metern war er zwar nur gut halb so lang als damals, konnte aber bis zum Abend bis auf den letzten Rest gegen Spenden veräußert werden. Nach dem Eintrag in das Goldene Buch der Gemeinde, machte Bürgermeisterin und Kirchenpflegerin Susanne Linder einen interessanten Rückblick über die Ereignisse rund um den Kirchenneubau. Danach ging es mit einem gemeinsamen Mittagessen nahtlos in den Festbetrieb anlässlich der Kirwa über und die Kirwapaare übernahmen den weiteren Festtag. Am Abend waren die Gläubigen noch zu einer feierlichen, musikalischen Festandacht eingeladen, die vom Ensemble Voices eindrucksvoll musikalisch gestaltet wurde.