20. September, 14.30 Uhr: Hauptkuratorin Jana Göbel führt durch die Sonderausstellung „Die neue Dramaturgie des Essens“ im Porzellanikon Hohenberg. Im Fokus steht das Projekt „Faktorei21“ mit innovativer Tischkultur.
Im Rahmen der aktuellen Sonderausstellung „Die neue Dramaturgie des Essens: Gestaltung jenseits des Tellers“ im Porzellanikon – Staatliches Museum für Porzellan, Hohenberg a.d. Eger – bietet Hauptkuratorin Jana Göbel den Museumsbesucherinnen und -besuchern am Sonntag, 20. September, um 14.30 Uhr eine persönliche Führung durch die Ausstellung an. Im Mittelpunkt steht das Projekt „Faktorei21“, eine Kooperation zwischen Studierenden der Hochschule Niederrhein und dem Gourmetkoch Christian Krüger vom Restaurant „faktorei21“ in Duisburg.
Ein klassisches Menü im Restaurant folgt bekannten Regeln. Eine davon lautet: Jeder Gast isst von seinem eigenen Teller. Dass es bewusst auch anders gehen kann, beweist dieses innovative Designprojekt. Gemeinsam haben das Team aus Studierenden und der Spitzenkoch das Thema Tischkultur komplett neu gedacht und Gefäße aus Porzellan und Glas entwickelt, die speziell auf das Teilen von Speisen ausgelegt sind. Entstanden sind Arbeiten, die Tisch und Nahrung zu einem dynamischen Zusammenspiel arrangieren und das Essen als ein inklusives und gemeinschaftliches Erlebnis in Szene setzen.
Die Sonderausstellung im Porzellanikon Hohenberg ist noch bis zum 10. Januar 2027 zu sehen. Die Führung am 20. September bietet einen faszinierenden Einblick in dieses zukunftsweisende Experiment. Sie dauert etwa 1,5 Stunden und kostet fünf Euro pro Person. Kinder haben freien Eintritt; Erwachsene zahlen zusätzlich ein Euro Sonntagseintritt.
Adresse: Porzellanikon Hohenberg a.d. Eger, Schirndinger Str. 48, 95691 Hohenberg a.d. Eger. Parkplätze sind vorhanden.