Veröffentlicht am 30.09.2026 09:41

Fuchsmühler Schülerjahrgang 1945/1946 feiert Wiedersehen

von Werner Robl

Das Klassentreffen des Jahrgangs 1945/1946 begann mit einem Gottesdienst in der Wallfahrtskirche, den Pfarrer Martin (im grünen Messgewand) zelebrierte. (Bild: Werner Robl)
Das Klassentreffen des Jahrgangs 1945/1946 begann mit einem Gottesdienst in der Wallfahrtskirche, den Pfarrer Martin (im grünen Messgewand) zelebrierte. (Bild: Werner Robl)
Das Klassentreffen des Jahrgangs 1945/1946 begann mit einem Gottesdienst in der Wallfahrtskirche, den Pfarrer Martin (im grünen Messgewand) zelebrierte. (Bild: Werner Robl)

Für den Schülerjahrgang 1945/1946 begann das geplante Wiedersehen mit einem Gottesdienst am Samstagabend. Pfarrer Martin aus dem Vinzentinerkloster zelebrierte die Messe, musikalisch umrahmt wurde sie vom Chor der Wallfahrtskirche, der auch Lieder aus der Schubertmesse, begleitet von der Kirchenorgel, eingebunden hatte.

Der einstmals große Kreis, der die Volksschule in Fuchsmühl einst besucht hatte, ist deutlich kleiner geworden. In den vergangenen Jahren musste man sich von vielen für immer verabschieden. Erinnert wurde auch an die Lehrkräfte und Augustinerpatres die im Steinwald- und Wallfahrtsort einmal gewirkt hatten. Betont wurde all dies von Klaus Wendler. Die vom Tirschenreuther vorgelesene Namensliste, nach den Fürbitten, wollte kein Ende nehmen.

Der Gottesdienst und die anschließende Feier bei der Gastwirtsfamilie Ströll im Hotel Hackelstein in Fuchsmühl gehörten zusammen. Dort trafen sich die einstigen Mitschüler, die in den vergangenen Monaten 80 Jahre geworden waren, um sich an die Jahre in den Schulbänken zurückzuerinnern. Manchmal reiste man auch, weil es entsprechenden Gesprächsstoff gab, in die Vergangenheit. Den Weltkrieg 1939 bis 1945 mussten sie nicht miterleben, dafür aber die Nachkriegszeit, die auch in Fuchsmühl Spuren hinterlassen hatte.

In den 1950er Jahren wurden die damaligen Mädchen und Buben eingeschult. Unterrichtet wurden sie in der Heimatgemeinde. Für manche war der Weg, beispielsweise vom Dorf Gütern hinauf zum Unterricht nahe der Kirche, eine Herausforderung. Ohne Zweifel ein Höhepunkt war die Erstkommunion in der Wallfahrtskirche Maria Hilf. Die jeweiligen Familienfeste wurden in der Regel zu Hause und sehr bescheiden gefeiert. Für große Geschenke oder einen Kommunionausflug war kein Geld vorhanden. Es waren schöne Jahre, unsere Kinderzeit, war am Samstag, nach der Kirche von einigen zu hören. Man hielt zusammen, spielte das ganze Jahr draußen. Computer und Smartphones gab es noch nicht. Aus einfachen Dingen wurden Spielzeuge.

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