Zu einem großen Freudentag für die Mitglieder der evangelischen Kirchengemeinde St. Johannes Baptista und für die Kinder des Kindergartens „Unterm Regenbogen“ wurde das diesjährige Gemeinde- und Kindergartenfest am 2. Sonntag nach Trinitatis. Voraus ging ein beeindruckender Familiengottesdienst mit den singenden und spielenden Kindern. Ein weiterer Höhepunkt war die Schlüsselübergabe und Segnung des erweiterten und sanierten Kindergartens „Unterm Regenbogen“. Dann kam es zum Tradition gewordenen Gemeindefest im Gemeindezentrum.
Es ist den Verantwortlichen der Kirchengemeinde, voran mit Pfarrer Wilfried Römischer und der Evangelischen Gemeindediakonie unter Vorsitzenden Manfred Venzl sehr zu danken, dass dieser Tag so großartig vorbereitet und organisiert wurde. Ein Gemeinschaftsfest als wichtiger Beitrag zur Geschlossenheit des kirchlichen Lebens. Dass dieser Sonntag mit einem Familiengottesdienst begonnen wurde, war zugleich ein kräftiges Dankeschön an Gott, denn „An ihm ist alles gelegen“.
Die Kleinen und Kleinsten des Kindergartens unter der fürsorglichen und liebevollen Begleitung und Betreuung durch das Kindergartenteam mit Leiterin Kristina Schaller waren vor ihren Auftritten im Altarraum der Kirche voller Spannung. Singend unter Begleitung des Posaunenchores unter Leitung von Tanja Riedel und der Kirchenband mit Kantor Andreas Kunz zogen sie mit ihren Betreuerinnen in das Gotteshaus zum Hochaltar. Ihre strahlenden und glänzenden Augen verrieten viel Freude und Dankbarkeit an diesem Tag. Die Kinder zeigten sich wieder als kleine Schauspieler bei ihren Aufführungen.
Mit den Liedern „Wo zwei oder drei in meinem Namen beisammen sind“ und „Das Bagger-Lied“ erfreuten sie die Gläubigen, die mitgesungen haben. Die Kinder hatten vorher die Geschichte vom Bau des Kindergartens erzählt.
In seiner Predigt hatte Pfarrer Römischer davon gesprochen, dass es um die Kinder gehe und Jesus Christus der Eckstein sei. Die Frage stelle sich an diesem Tag: „Was würde Jesus tun“. Den Kindergarten bezeichnete der Pfarrer als ein „Haus des Lebens“. Mit dem Lied: „Gott ein Haus das lebt „, strahlten die Kinder erneut ihre Freude aus. Der große Regenbogen schmückte den Altarraum. Zum Abschluss wurden die Fürbitten mit bunten Tüchern vorgetragen.
Passend zum Gottesdienst die Mitwirkung des Posaunenchores unter Leitung von Tanja Riedel. Der Bläserchor und die Kirchenband hatten die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes übernommen und waren wieder eine große Bereicherung. Nach dem Vaterunser erteilte der Pfarrer den Segen.
Die anschließende Segnung und Schlüsselübergabe des Kindergartens fand am Neubau der Kindergruppe statt. Wir berichten darüber.
Ab 11,30 Uhr wurde rund um das Gemeindehaus zum Frühschoppen eingeladen. Auch das Mittagessen mit Herzhaftem aus dem Bratenrohr und vom Grill ließen sich viele Gäste und Besucher des Festes nicht entgehen. Ab 14 Uhr wurde das Cafe Seeblick geöffnet. Dort hatte wieder einmal der Frauenbund mit Kaffee, feinen Torten, Kuchen und viele süße Teilchen aufgewartet und reichen Zuspruch erhalten. Das Team um Christa Riedel hatte alle Hände voll zu tun.
Das Interesse der zahlreichen Gäste und Besucher am Neubau der Kindergruppe und der Sanierung des Kindergartens “Unterm Regenbogen“ hätte nicht größer sein können. Lob, Dank und Anerkennung gab es von allen Besuchern über das geschaffene Werk für die Kleinen und Kleinsten im Markt. Auch die Zuversicht, dass es jetzt von der Größe der Einrichtung für lange Zeit reichen müsste, wurde offen ausgesprochen. Erfreulich, dass sich auch das gesamte Betreuungspersonal des Kindergartens nicht nur hervorragend engagierte, sondern lobend über das neue Bauwerk aussprach. Eine moderne, der heutigen Zeit entsprechende Einrichtung, die allen Anforderungen gerecht wird.
Lebendig wurde die Spielstraße für Kinder am Nachmittag von 14 bis 16 Uhr. Ein Zuspruch, der an die Grenze des Möglichen ging. Die Kinder hatten sich mit Herzenslust austoben können. Für sie ein Spieltag besonderer Art, den sie nicht vergessen werden. Schon während des Tages hatte Pfarrer Wilfried Römischer es nicht versäumt, allen Verantwortlichen, allen Helferinnen und Helfern für ihr großartiges Engagement Dank zu sagen. Er stellte dabei die Bedeutung der Gemeinschaft die großes zu leisten imstande ist, heraus. Wieder war das Fest ein voller Erfolg.