Ihr seid meine Freunde“ – das war das Thema des Erstkommuniongottesdienstes in der katholischen Pfarrgemeinde St. Peter und Paul in Neukirchen. Hierbei zogen die zehn Kommunionkinder in ihren schönen Gewändern in die Kirche ein, begleitet von den Klängen des Projektchores „Swabedoo“ unter der Leitung von Irene Sperber, der den Gottesdienst musikalisch umrahmt hat.
Nach dem Anzünden der Kommunionkerzen begrüßten zwei der Kommunionkinder die anwesenden Eltern, Verwandten und die übrigen Gottesdienstbesucher.
In seiner Predigt ging Pfarrer Roland Klein auf die zurückliegende Zeit der Erstkommunionvorbereitung zurück. „In den Gruppenstunden, in denen wir auch viel Spaß miteinander hatten, und in den Familiengottesdiensten habt ihr Euch prima mit eingebracht und habt hier im vergangenen Jahr eure Freundschaft mit Jesus bereits vertiefen können. Heute nun erfolgt der Höhepunkt, wenn ihr zum ersten Mal die Kommunion empfängt. Jesus kommt so direkt in euer Herz.“
Pfarrer Klein lud dabei die Kommunionkinder ein, auch in Zukunft die Gottesdienste zu besuchen. „Jesus freut sich über jeden Menschen, der seine Einladung, in den Gottesdienst zu kommen, annimmt.“ Dabei sagte der Ortsgeistliche, dass wir Menschen gerade auch in so unsicheren Zeiten, wie wir sie erleben, Jesus brauchen in unserem Leben, vor allem dann, wenn wir nicht mehr weiterwissen oder keine Kraft mehr haben weiterzugehen oder gar die Orientierung verloren haben. „Jesus ist immer da und möchte und Kraft, Zuversicht und Lebensfreude geben“, so Klein. So sei er auch dankbar, wenn die Eltern ihren Kindern den Glauben nicht vorenthalten würden, sondern wenn in der Familie auch immer wieder über den Glauben gesprochen werden würde.
Der festliche Erstkommuniontag fand seinen Abschluss mit einer Dankandacht in der Filialkirche St. Martin in Etzelwang. Einige Tage später ging es dann zu Fuß von Neukirchen in die nahegelegene Osterhöhle, wo man zusammen mit den Kommunionkindern der Pfarrei Heldmannsberg/Pommelsbrunn nochmal einen Gottesdienst mit den Familien feierte und natürlich auch unter der fachkundigen Führung von Sabrina Sedlaczek die Osterhöhle erkundete. Bei einer guten Brotzeit kam hier auch die Geselligkeit und die Gemeinschaft nicht zu kurz.