Ihre Abschlussfeier hielt die Fachschule für Heilerziehungspflege St. Benedikt in der Thölauerstraße Die staatlich anerkannte Ausbildung dauert 3 Jahre und schließt mit einem Bachelor professional im Sozialwesen. Heuer konnten 16 Absolventen mit dieser Ehrung ausgezeichnet werden. Damit wird eine solide fachliche Ausbildung. bestätigt. Der Inhaber die Inhaberin ist befähigt , Personen mit unterschiedlichsten Beeinträchtigung zu begleiten, zu unterstützen und zu fördern. Das kann auf psychischen, physischen oder kognitiven Sektor sein. Zum Einsatz können die Absolventen vom Kleinkind bis zu Senioren im Vorschulbereich, in Schulen, Wohnheimen, Werk- und Tagesstätten kommen. Zusammenarbeit mit anderen Fachkräften wird angestrebt. Das Ziel: Erreichen der größtmöglichen Selbständigkeit und Selbstbestimmung der zu betreuenden Menschen. Inklusion wird gelebt. In der Ausbildung wird zwischen praktischer und theoretischen Teilen unterschieden. In den einzelnen Fächern spielt die Erlernung und Beherrschung der deutschen Sprache eine besondere Rolle.
Die Schulleiterin Monika Schmiedel betonte bei der Abschlussveranstaltung, dass diese moderne Abschlussbezeichnung – Bachelor professional im Sozialwesen- die Gleichstellung der beruflichen Aufstiegsfortbildung mit einem akademischen Bachelor-Abschluss verdeutlicht. Die Absolventen haben in den vergangenen Jahren umfangreiches Fachwissen in den Bereichen Pädagogik, Medizin, Psychiatrie sowie Management und Organisation erworben. Sie sind damit bestens gerüstet , um anspruchsvolle Fach – und Führungsaufgaben zu übernehmen. Die Schulleiterin betonte, wie hoch der Bedarf an hochqualifizierten Fachkräften im Bereich Heilerziehungspflege ist. Mit dem Abschluss in der Tasche kehren die frischgebackenen Bachelor Professional entweder in ihre eigenen Betriebe zurück oder übernehmen neue Leitungsfunktionen in anderen Einrichtungen.
Bürgermeister Horst Geißel sprach von einem besonderen Tag, der Beginn eines neuen Lebensabschnittes. Wörtlich sagte er: „Sie haben sich für einen Beruf entschieden, der für unsere Gesellschaft eine wichtige Rolle spielt. Mit Empathie, Geduld und Fachwissen setzen Sie sich künftig für Menschen mit Assistenzbedarf ein. Diese Entscheidung verdient unseren allerhöchsten Respekt“. Weiter ergänzte der Bürgermeister, dass man in der Ausbildung viel gelernt habe, dass viele Herausforderungen gemeistert wurden und gezeigt wurde, dass mit Herz und Verstand Verantwortung übernommen werde. Sein besonderer Glückwunsch richtete sich an die Jahrgangsbesten. Dies sind Chantal Maskos (1,1) Yingying He (1,3), Binta Mballo und Fallou Diakhate (je 1,8) Er gratulierte nicht nur den Jahrgangsbesten, sondern allen erfolgreichen Absolventen, denn sie leisten einen wichtigen Beitrag für unsere Gesellschaft. Auch der Schulleitung, dem Lehrerkollegium und den Eltern wurde lobend gedankt.
Horst Geißel wünschte für den weiteren Lebensweg Erfüllung im Beruf und die Kraft, auf herausfordernde Situationen erfolgreich zu meistern.
Bevor die Zeugnisse überreicht wurden, hatte sich die Schulleitung und das Lehrerkollegium unter dem Titel „Lustig, lustig, trallalalala“ eine besondere Darstellung der Absolventen ausgedacht. Jeder Teilnehmer musste eine auf jeden einzelnen zugeschnittene Aufgabe bewältigen. Erstaunliche Talente kamen zum Vorschein, was Kreativität, handwerkliche Fähigkeit oder sprachliche Gewandtheit anbelangte, z.B. Lesen von Sätzen in Spiegelschrift.