Die Feuerwehren aus Hohenburg, Adertshausen, Mendorferbuch, Allersburg-Berghausen und Ransbach hatten in Zusammenarbeit mit dem RKT (Rettungsdienst, Krankentransporte & Telefonarzt) aus dem Standort Dietldorf, den Ersthelfern vor Ort der Hirschwald-Gruppe für den Gemeindebereich von Hohenburg, der Feuerwehr Amberg und der Lagerfeuerwehr aus dem Truppenübungsplatz Hohenfels zum 1. Blaulichttag an die Uferpromenade nach Hohenburg eingeladen.
Wie Bürgermeister Robert Jung sagte, sei der Aktionstag der Hilfs- und Rettungskräfte nicht nur eine Informationsveranstaltung für Kinder und ihre Eltern, sondern auch eine Kennenlern-Aktion zur Vertiefung der gemeinsamen Arbeit der Rettungskräfte. „Denn im Einsatz ist das Zusammenwirken der Hilfskräfte von entscheidender Bedeutung, wenn es um die Rettung von Menschenleben geht“.
Wenn man einen Rettungswagen und ein Löschfahrzeug der Feuerwehr von innen anschauen kann, ist das sicherlich nicht nur für die Kinder eine großartige Sache. Etwas besonderes war das große Feuerwehrfahrzeug aus dem Truppenübungsplatz Hohenfels mit seiner vielfältigen Ausstattung an Werkzeugen, die man bei jeder Alarmierung dabeihaben muss, sowie die Drehleiter der Feuerwehr aus Amberg. Wie die Feuerwehr-Verantwortlichen informierten, sind in den Feuerwehrautos die Ausstattungen immer an den gleichen Stellen zu finden. Dies sei wichtig, dass sich die Feuerwehrleute in jedem ihrer Fahrzeuge zurechtfinden.
Etwas Besonderes war für die Besucher, sich das Areal an der Uferpromenade hinter dem Rathaus auch einmal aus luftiger Höhe aus dem Rettungskorb anschauen zu können. Zusätzliche Attraktionen für die Kinder waren Jonglieren mit Tellern, Glitzer-Tattoos, bunte Nägel für die Kinder, Luftballon und eine Malaktion.
Unterstützt haben die Hohenburger Vereine die Aktion mit Kaffee- und Kuchenverkauf. Den Reinerlös aus dem 1. Hohenburger Blaulichttag stellen die Feuerwehren für die Restaurierung der Nepomuk-Statue vor der Pfarrkirche St. Jakobus zur Verfügung.