Fleißige Hände und die Spender der Gaben aus der Natur hatten wieder die Vorarbeit geleistet und die ganze Vielfalt an Nahrung vor dem Altar in der Pfarrkirche zur Präsentation an Erntedank bereitgestellt. Pater Samuel Patton brachte den Besuchern des Festgottesdienstes verschiedene Aspekte des Erntedankfestes zu Gehör. Brot und Wein, die Gott im Messopfer dargebracht werden, sind Früchte der Erde so Pater Samuel. Wenn jemandem der Sommer nicht nach Wunsch verlaufen sei, dann sollte er sich der Vielfalt in der Natur bewusst werden. Auch der Hl. Franz von Assisi kann uns in seinem Sonnengesang ein Lehrmeister sein. Gott gebe seine Gaben, so Pater Samuel, aber der Mensch müsse sie zu nutzen verstehen. Denn wir werden mit allem beschenkt, was wir zu Leben brauchen. Dessen sollte man sich an Erntedank bewusst werden. Man sollte den Begriff der Ernte nicht nur im Zusammenhang der Natur gebrauchen, sondern auch an den Abschnitten des menschlichen Lebens. Wofür möchte ich Gott danken, was habe ich in den bisherigen Jahren meines Lebens geerntet , welche Früchte sind auf gegangen? Was haben wir in unseren Familien erreicht? Denn für alles was wir haben, was wir sind, sollen und wollen wir Gott danken, so Pater Samuel abschließend seiner Ansprache.