„Mir war, ist und wird auch künftig wichtig sein, den Leuten den Respekt zu zollen, den sie verdienen. Das bekannte Oberpfälzer ‚Bast scho‘ ist da zu wenig.“ Die Überzeugung setzte Bürgermeister Karlheinz Schultes in einen Ehrenamtsempfang um und lud Vereinsvorsitzende zu einem „schönen Abend“ ins Gemeindehaus. Dazu gesellt hatten sich Landrat Andreas Meier, Pfarrer Hartmut Klausfelder, Ärztin Carolin Deinlein, Kindergartenleiterin Daniela Preissinger und Raiffeisenvorstand Peter Porsch. Ihnen allen bescheinigte er „wichtige Funktionen in unserem Städtchen“ und merkte an: „Zu lange wurde hier nichts unternommen, zu lange war Vieles selbstverständlich oder wurde vielleicht gar nicht mehr gesehen.“ Im Ehrenamt mit Zusammenhalt, Engagement und anpackenden Menschen, das keine Selbstverständlichkeit sei, sah er die tragende Säule des gesellschaftlichen Lebens der Stadt. Mit Beispielen gab der dem Begriff „Ehrenamt“, hinter dem sich keine Selbstverständlichkeit verbirgt, Leben und erhoffte sich, dass dieser Abend nicht nur eine Anerkennung für bereits Geleistetes, sondern auch Motivation für die Zukunft ist. Mit Nachdruck versicherte Schultes, dass dieser Abend – mit Spanferkelessen – keine Eintagsfliege sein soll.
Der Bedeutung des Ehrenamts widmete sich auch Landrat Meier und bedauerte, dass es die Gesellschaft den Verantwortlichen in den Vereinen oft nicht leicht macht und rief die „Beitragszahler“ dazu auf, „nicht nur zu konsumieren, sondern auch etwas einzubringen und manchmal etwas weniger kritisch zu sein“. Zur Lebensqualität einer Gemeinde gehöre Zusammenhalt und Engagement. Er appellierte, nicht zurückhaltend zu sein und für besonders Engagierte Ehrungen vorzuschlagen.