Wenn eine Veranstaltung 24 Jahre Bestand hat, darf man getrost von einer gelebten Tradition sprechen: Der Kassecker-Rentnerstammtisch ist eine solche Tradition.
Betriebsratsvorsitzender Lukas Gerl und Geschäftsführer Arno Schwarz nahmen sich die Zeit, insgesamt 55 Ruheständler nicht nur zu begrüßen. Sie begleiteten das abwechslungsreiche Rahmenprogramm den kompletten Tag. „Viele der Teilnehmer haben unser Unternehmen über Jahrzehnte geprägt. Der Rentnerstammtisch ist für uns eine gute Gelegenheit, den Kontakt aufrechtzuerhalten und Danke zu sagen“, würdigt Schwarz.
Ein obligatorisches Gruppenbild zu Beginn, danach folgte die Besichtigung der Waldsassener Glashütte Lamberts. Dass Kassecker die Umbaumaßnahmen der historischen Ofenhalle im derzeit laufenden ersten Bauabschnitt eines groß angelegten Sanierungskonzepts übernimmt, war für die Ehemaligen mehr als eine erfreuliche Randnotiz – selbst wenn die Baustelle an sich aufgrund beengter Platzverhältnisse nicht live besichtigt werden konnte.
Mit dem Bus ging es weiter ins benachbarte Bad Neualbenreuth. Dort standen die Kaffeerösterei Tillenberg sowie der Sengerhof auf dem Programm. Nach einer Stärkung beim Mittagstisch führte der Weg zurück nach Waldsassen. Die Besichtigung des Kassecker Stahl- und Metallbaus beinhaltete unter anderem die moderne Linienfertigung sowie den erst im Herbst fertiggestellten Umbau der Blechabteilung inklusive neuester Laser- und Biegetechnik.
Nicht fehlen durfte für die Ruheständler der Einblick in aktuelle Entwicklungen zu Baustellen, Personal und Umsatz. Schwarz berichtete neben aktuellen Baustellen auch über die Herausforderungen der Branche und wie das Unternehmen diesen begegnet. Dabei konnte er auf ein rekordträchtiges Jahr 2025 sowie eine weiterhin positive Entwicklung im laufenden Jahr verweisen. Zur Freude der anwesenden Rentner, die sich auch selbst weiterhin eng verbunden mit „ihrem“ Kassecker fühlen. Ein Grund mehr, eine Tradition auch nach 24 Jahren weiterleben zu lassen.