Einfühlsam und mit großer Hingabe hat die Veeh-Harfengruppe (verstärkt durch Keyboard und Djembe) der Musikschule Neustadt unter der Leitung von Maria Wildenauer, kürzlich im Hospiz Sankt Felix für besondere musikalische Momente gesorgt.
Die Veeh-Harfe ist ein Saiteninstrument das besonders für ihre sanften und harmonischen Klänge bekannt ist. Gerade in sensiblen Umgebungen wie einem Hospiz entfaltet sie ihre besondere Wirkung. Die Musik eröffnet Raum für Emotionen und zwischenmenschliche Nähe.
Die Musikerinnen hatten ein abwechslungsreiches Repertoire vorbereitet. Mit Stücken wie dem „Schornsteinfeger“, „La Montanara“, „Mambo“ und „Are You Lonesome Tonight“ entstanden schöne Erinnerungen und positive Gefühle. Zum Abschluss bereiteten die Musiker dem Hospiz eine große Freude mit der Premiere von „Only Time“, einem Lied, dessen Text gerade im Hospiz eine besondere Bedeutung zukommt.
Viele der Zuhörenden erkannten Lieder, ließen sich zum Mitsingen bewegen oder einfach von den Klängen tragen. Dabei entstanden Momente stiller Verbundenheit, die für alle von großer Bedeutung waren.
„Musik erreicht Menschen auf einer Ebene, die Worte oft nicht mehr erreichen können“, betonte die Pflegefachkraft Birgit Gleißner. „Gerade in einem Hospiz kann sie Trost spenden, Erinnerungen wachrufen und das Gefühl vermitteln, nicht allein zu sein.“ Von Gästen und Angehörigen wurde der Besuch als wertvolle Bereicherung des Alltags hervorgehoben.
Für die Veeh-Harfen-Spielerinnen war der Auftritt wieder ein besonderes Erlebnis. Die Mitwirkenden sehen es als Herzensangelegenheit, ihre Musik in soziale Einrichtungen zu tragen. „Es ist für uns sehr bewegend zu erleben, wie die Musik aufgenommen wird und welche Wirkung sie hat“, so Wildenauer.
Der gelungene Nachmittag unterstreicht die Bedeutung von kulturellem Engagement in sozialen Einrichtungen und zeigt, dass Musik Brücken bauen kann – unabhängig von der Lebenssituation. Die Musikschule und das Hospiz freuen sich auf weitere Veranstaltungen.