Zum traditionellen Sommerfest trafen sich zahlreiche Mitglieder der CSU-Seniorenunion des Kreisverbands Neustadt/WN am 2. Juli in Speinshart. Beim von Hermann Josef Kugler, Abt em. des Klosters Windberg, zelebrierten Gottesdienst gedachte man der verstorbenen Mitglieder aus 2025/2026, die von Vorsitzendem Herbert Rudolph verlesen wurden. Die biblische Lesung im Zeichen von „Mariä Heimsuchung“ trug Eduard Fuchs, die Fürbitten las Gerhard Hey. An der Orgel begleitete Matthias Stiegler. Bestens vorbereitet war die weltliche Feier im Gemeindezentrum von den Damen des Katholischen Deutschen Frauenbundes (KDFB), und sie ließ kuchenmäßig keine Wünsche offen. Rudolph begrüßte besonders Bürgermeister Albert Nickl, der den verhinderten Landrat Andreas Meier vertrat. Nickl stellte kurz seine Gemeinde vor und informierte über die Entwicklung des Klosterdorfs zu einem renommierten Forschungsstandort für Künstliche Intelligenz (KI). Pater Kugler erinnerte in seinem Referat über die Wiederbesiedlung der Abtei Speinshart an das Rosenkranzfest, das für die Geschichte der Prämonstratenser eine wichtige Bedeutung hatte. Denn in diesem Jahr kehrte wieder prämonstratensisches Leben in die Klostermauern ein. Durch das Stift Tepl in Böhmen wurde das Kloster auf deutschem Gebiet wiederbesiedelt. Im Schnelldurchlauf zeigte Kugler die 100-jährige Geschichte auf und erwähnte auch die zahlreichen Äbte und Klostervorsteher. 2006 übernahm Kugler die Administration. Seit 2004 wohnt er dauerhaft in Speinshart und unterstützt seinen Bruder Pater Adrian in der Pfarrseelsorge. Rudolph dankte Kugler mit einer Geldspende. Ehrenvorsitzender Georg Stahl erinnerte an die zahlreichen Gespräche wegen Erhalt und Förderung des Klosters. Rudolph informierte abschließend über anstehende Veranstaltungen der Seniorenunion wie Betriebsbesuch, Truppenübungsplatzfahrt, Jahresabschlussfeier und Fahrt zum Salzburger Adventssingen.