Der Verein „Wirklich Windkraft im Naturpark?“ organisierte am Sonntag, 3. Mai eine Begehung des ehemaligen Bergbaugebiets am kleinen Teichelberg nahe Herzogöd. Zahlreiche Interessierte folgten der Einladung, um sich über die historische Nutzung des Gebiets sowie die geplanten Windkraftprojekte zu informieren. Der 1. Vorsitzende Michael Zuber führte die Gruppe in die Fuchsmühler Bergbaugeschichte ein und schilderte die Nutzung des Gebiets für Braunkohle- und Erzabbau. Im Fokus standen zudem die Problematiken der Windkraftbebauung, insbesondere im Vorranggebiet TIR 29, das als Beschleunigungsgebiet für Windkraft ausgewiesen ist. Ein Teil der Gruppe besuchte anschließend eine Windmessstation im Westen des Vorranggebiets, die seit Sommer 2025 von der Firma JUWI im Auftrag von RWE betrieben wird. Nach rund drei Stunden endete die Begehung.