Mit einem Besuch im Feuerwehrgerätehaus endete das dreiwöchige Projekt „Brandschutzerziehung“ für die Kinder der Kindertagesstätte (Kita) St. Josef. In den vergangenen Wochen drehte sich in der Einrichtung vieles um die Feuerwehr: Die Kinder lernten Schutzkleidung und Ausrüstung kennen, erkundeten die Feuerwehrfahrzeuge, sprachen über mögliche Gefahren und übten, wie ein Notruf abgesetzt wird.
Brandschutzerzieher Josef Pflaum von der Waldthurner Feuerwehr besuchte die Kita mehrmals. Besonders eindrucksvoll war für die Kinder, als er den vollständigen Schutzanzug anzog. So konnten sie erleben, dass unter Helm und Einsatzkleidung ein ganz „normaler“ Mensch steckt und sie keine Angst vor ihm haben müssen.
Viele Aktionen richteten sich speziell an die Vorschulkinder. Doch auch die jüngeren Kinder waren mit großer Begeisterung dabei. In den einzelnen Gruppen wurde gebastelt, gesungen, vorgelesen, erzählt und experimentiert. Jede Gruppe setzte dabei eigene Schwerpunkte und gestaltete das Thema auf besondere Weise.
Am vergangenen Donnerstag ging es für alle ins Feuerwehrhaus. Zunächst marschierten die älteren Krippenkinder und die jüngsten Kindergartenkinder gemeinsam mit ihren Erzieherinnen und Kinderpflegerinnen zur nahegelegenen Feuerwehr. Dort demonstrierte Josef Pflaum erneut das Anziehen des Schutzanzugs, unterstützt wurde er dabei von Valentin Reil. Anschließend durften die Kinder die drei Einsatzfahrzeuge genau anschauen und entdecken.
In zwei weiteren Gruppen machten sich die nächstjährigen Vorschulkinder und schließlich die Vorschulkinder auf den Weg zum Gerätehaus. Für alle war der Besuch ein spannender Höhepunkt des Projekts.
Zum Abschluss bedankte sich die stellvertretende Kita-Leitung Martina Lorenz im Namen der Kinder und Mitarbeiterinnen bei Josef Pflaum. Als Dankeschön überreichte sie ihm eine große, selbst gebastelte Feuerwehrmann-Karte, auf der alle Kinder mit ihrem Fingerabdruck „unterschrieben“ hatten. Natürlich durfte auch ein passendes Feuerwehrlied mit viel „Tatütata“ nicht fehlen.