Lange hat die Pfarrei St. Konrad darauf gewartet, doch am vergangenen Sonntag war es endlich soweit: Diözesanbischof Dr. Rudolf Voderholzer segnete die Räume des neuen Pfarr- und Jugendheims am Hammerweg.
Das geplante Pontifikalamt musste kurzfristig in einen Festgottesdienst umgewandelt werden, da der Bischof auf der Autobahn im Stau festsaß.
Pfarrer Lukas betonte in seiner Predigt die Wichtigkeit des Tages nicht nur für die Pfarrgemeinde, sondern auch für den Stadtteil Hammerweg. Viele Verwaltungs- und Genehmigungsverfahren seien nötig gewesen, bis der Bau stehen konnte. Lukas dankte den Gremien und Verbänden der Pfarrei, die immer hinter dem Projekt gestanden hätten, sowie dem Architekturbüro Schwab, den Fachplanern und allen Firmen, die den Bau geplant und errichtet hätten. Man wolle das Pfarrheim künftig in geschwisterlicher Liebe nutzen, dabei alle Gruppen von der Jugend bis zu den Senioren im Blick behalten und es unter Gottes Segen stellen.
Der Kirchenchor, noch einmal unter der Leitung von Angela Sauer, umrahmte zusammen mit den Bläsern den Gottesdienst feierlich.
Kurz vor Ende der kirchlichen Feier kam auch der Bischof an und spendete den Pontifikalsegen.
Bei der anschließenden Segnung des Pfarrheims meinte der Bischof zu den Anwesenden: „Das ist Ihr Pfarrheim. Sie haben mit Ihrer Kirchensteuer den Bau ermöglicht. Nutzen Sie Ihr Pfarrheim für eine lebendige Pfarrgemeinde und einen lebendigen Stadtteil.“ Rudolf Voderholzer ging mit Weihwasser und Weihrauch durch alle Räume und segnete auch die Kreuze, die dort hängen sollen.
Zum Schluss segnete er das Kunstwerk aus Auerkalk, das der Künstler Günther Mauermann der Pfarrei gestiftet hat und das auf dem Mehrgenerationenplatz neben der Marienkapelle steht.