Zur Hauptversammlung des Bergknappenvereins Marienschacht Wölsendorf begrüßte Vorsitzender Lehner die Mitglieder sowie den ersten Bürgermeister Michael Wilfahrt.
Der Bürgermeister würdigte das Engagement des Vereins für die bergmännische Tradition. Besonders hob er die Errichtung des neuen Denkmals hervor, das die Geschichte des Bergbaus in der Region sichtbar halte.
Nach dem Gedenken an verstorbene Mitglieder und Wegbegleiter berichtete Lehner über das Vereinsjahr: Höhepunkte waren die Barbarafeier, das Herbstfest und die Mettenschicht am Heinrich-Kocher-Stollen mit dem Bergknappenverein Stulln-Schwarzenfeld. Arbeitseinsätze am Stollen, an der Schutzhütte und die Errichtung des Bergbaudenkmals prägten das Vereinsjahr. Dank 15 Neuaufnahmen zählt der Verein aktuell 91 Mitglieder.
Bei der Neuwahl wurden Vorsitzender Wolfgang Lehner und sein Stellvertreter Alois Lehner im Amt bestätigt. Neuer Schriftführer ist Hans-Peter Weiß mit Johann Schatz als Stellvertreter. Die Kassengeschäfte führen weiterhin Agnes Lehner und ihr Stellvertreter Winfried Schwarz. Als Beisitzer wirken Alois Singer, Simon Gradl, Rudolf Lehner (Diendorf) und Heinrich Wegerer. Kassenprüfer sind Michael Pamler und Rudolf Lehner.
Für das laufende Jahr kündigte Lehner den Vereinsausflug nach Auffach in der Wildschönau an. Ein besonderer Höhepunkt wird die Einweihung des Denkmals sein, die zugleich mit dem 75-jährigen Bestehen der Patenschaft mit dem Knappenverein Wackersdorf gefeiert werden soll.
Am Ende gab es Anregungen für T-Shirts und die Wiedereinführung von Ehrungen. Schriftführer Weiß kündigte die Erstellung einer Vereinschronik an. Lehner regte an, das Turmzimmer in Wölsendorf für Ausstellungen zu nutzen. Bgm. Wilfahrt unterstützte den Antrag zur Aufstellung von Informationstafeln an ehemaligen Bergbauschächten, der 2027 über die ILE gestellt werden soll.
Zum Abschluss würdigte Simon Gradl das Engagement des Vorsitzenden bei der Realisierung des Denkmals und überreichte eine Spat-Uhr.