Mehr als 150 Besucherinnen und Besucher waren am vergangenen Wochenende zur Segnung des neuen Bergbaudenkmals im Herzen von Wölsendorf gekommen. Der Bergknappenverein Marienschacht Wölsendorf erinnerte mit der Feier an die lange Bergbautradition der Region und an die Menschen, die den Bergbau geprägt haben.
Zu Beginn der Veranstaltung fand eine feierliche Maiandacht statt, die musikalisch von den Nabburger Musikanten umrahmt wurde. Im Anschluss segnete Pfarrer Moosbauer das Denkmal, das künftig an die Bergleute und die große Bedeutung des Bergbaus für Wölsendorf und die Umgebung erinnern soll.
In seiner Festrede betonte Vorsitzender Wolfgang Lehner die prägende Rolle des Bergbaus für unsere Heimat sowie die harte Arbeit der Bergleute unter Tage. Sichtbare Zeugnisse dieser Zeit seien heute weitgehend verschwunden, weshalb das Denkmal ein wichtiges Zeichen gegen das Vergessen setzt. Besonders hob er das große ehrenamtliche Engagement der Mitglieder hervor, durch deren zahlreiche Arbeitsstunden das Projekt überhaupt erst realisiert werden konnte. Auch ohne die Mittel des Bundes und des Freistaates Bayern im Rahmen des Regionalbudgets 2025 der ILE Brückenland Bayern-Böhmen wäre die Umsetzung nicht möglich gewesen.
Auch Bürgermeister Michael Wilfahrt und der stellvertretende Landrat Hans Prechtl würdigten die große historische Bedeutung des Bergbaus für die Gemeinde und den Landkreis und dankten dem Bergknappenverein sowie allen Beteiligten für ihre Leistung. Der Landesvorsitzende des Landesverbandes Bayerischer Bergmanns-, Knappen- und Hüttenmännischer Vereine, Armin Kraus, zeigte sich beeindruckt vom Engagement vor Ort.
Zahlreiche Vereine begleiteten die Veranstaltung mit Fahnenabordnungen, insbesondere der Patenverein, der Knappenverein Wackersdorf, der Bergknappenverein Stulln-Schwarzenfeld sowie die Wölsendorfer Ortsvereine. Sie verliehen der Feier einen würdigen und feierlichen Rahmen.