Unter diesem Titel veranstaltete der Arbeitskreis des Stadtmuseums Pleystein eine Führung durch den historischen Stadtkern. Am 10. Juli 1901, auf den Tag genau vor 125 Jahren, ereignete sich in Pleystein eine verheerende Brandkatastrophe, die einen Großteil der Stadt in Schutt und Asche legte. Ca. 70 Personen machten sich in den Abendstunden mit Altbürgermeister Hans Walbrunn auf den Weg, um im wahrsten Sinne des Wortes, der Spur des Feuers zu folgen: Beginnend am Ausgangspunkt, der Grabenmühle, entlang des Felsmassivs, dem Verlauf der Altstadt über das Kreuzbergplateau, weiter zur südlichen Marktplatzseite bis zur Stadtpfarrkirche. Durch den Großbrand wurden 71 Hauptgebäude, 78 Nebengebäude, die Wallfahrtskirche auf dem Kreuzberg und die Stadtpfarrkirche mit dem Pfarrhof buchstäblich eingeäschert. Anschaulich und mit viel Hintergrundwissen berichtete Walbrunn von dieser schrecklichen Katastrophe. Im Museum veranschaulichte er am Stadtmodell und auf Schautafeln nochmals die Spur dieses großen Brandes. Der Arbeitskreis bedankte sich mit einem kleinen Präsent bei Hans Walbrunn für die beeindruckende Führung und Schilderung.