Zu „Spielszenen durch die Jahrhunderte“ lud die AOVE am Sonntag, den 10.Mai, um 15 Uhr auf den Frohnberg ein. Unter der Leitung der Heimatpflegerin Marianne Moosburger konnte man dort eindrucksvoll und „hautnah“ in gedanklichen „Sieben-Meilen-Stiefeln“ Geschichte erleben.
So erlebte man Laienspieler als Verzweifelte in der damaligen Fliehburg und auch die Missionierung durch einen irischen Wandermönch. Ein „waschechter“ Vilsfischer schilderte anschaulich sein in vielem abhängiges Leben an den Säulen der ehemaligen Petruskapelle. Auch die uralte Sage der weißen Frau, die dort vielleicht noch immer spukt, wurde inszeniert.
Thema war auch Erchinbertus von Hannebach und seine verschwundene Gauburg.
Ein Bänkelsänger berichtete eindrucksvoll von den Kreuzzügen, nachdem sich die „einzigen zwei Ratschkattln“ vor dem Besuch des Kaisers Barbarossa zu Recht ängstigten. Martin Gutwein, ein reisender Händler, ließ ahnen, was für ihn und die ganze Gegend die „Goldene Straße“ im 14. Jahrhundert bedeutete.
Von Wallfahrt und manch Wundersamen erzählte die Heimatpflegerin Marianne Moosburger in der Wallfahrtskirche. So hörte man von der Rache des Malers und manches mehr. Passende Orgelmusik zum Ein- und Auszug lud darüber hinaus zum Innehalten ein. Auch die Rolle der Eremiten, die Entwicklung der Gastwirtschaft und manch weitere Episode wurden nahegebracht.
Ein letztes Mal werden die acht Darsteller diesen informativen, barrierefreien Spaziergang „rund um die Wallfahrtskirche“ am Sonntag, den 27.September, um 15 Uhr anbieten. Um rechtzeitige Anmeldung bei der AOVE wird gebeten.