Der Tafelvorsitzende Bernhard Saurenbach berichtete über das Jahr 2025.
1040 Haushalte mit 1624 Erwachsenen und 1027 Kindern sind derzeit registriert.
In Deutschland gibt es 970 Tafeln mit über 2.000 Ausgabestellen, die 265.000 Tonnen Lebensmittel vor der Tonne retten.
Bei 55% der Tafeln reichen die geretteten Lebensmittel nicht aus,
32% haben zu wenige Ehrenamtliche und 24% haben sogar einen Aufnahmestopp oder eine Warteliste.
Saurenbach konnte für die Amberger Tafel nur Positives berichten.
Ca. 330 Tonnen Lebensmittel wurden von den Märkten gespendet, dazu über 30 Tonnen zweckgebunden von Firmen und Privatpersonen.
Kunden bei EDEKA und REWE haben insgesamt 848 Lebensmitteltüten gespendet und im Rahmen von Erntedank wurden
103 Kisten mit Lebensmitteln von den Kirchen abgeholt.
Weitere Lebensmittel spendet Tafel Deutschland von dem Logistikzentrum in Nürnberg. Ein großer Anteil an Paletten liefert kostenlos die Spedition Dachser direkt zur Amberger Tafel.
Trotz Verdoppelung der Anzahl Kunden wurden über 33.000 Körbe ausgegeben, auch der letzte Kunde in der Warteschlange erhält die gleiche Menge wie die Kunden zuvor, allerdings weniger Frischware dafür lang haltbare Lebensmittel.
85 Ehrenamtliche helfen täglich, dass bei den Ausgabetagen am Dienstag und Freitag die Regale voll bestückt sind.
Bei neun Besichtigungen von Firmlingen, Vereinen und Gruppen
wurden die Hintergründe und die Organisation in den Räumlichkeiten
erklärt.
Von zweckgebundenen Spenden wurden an alle registrierten Kunden wieder Einkaufsgutscheine bei C&A und Siemes ausgegeben, 60 Schultaschen erhielten Schulanfänger, gespendet von Lions Amberg-Sulzbach und Sternstunden.
595 Kinder erhielten zudem zum Schulbeginn einen Gutschein für Schulmaterial.
Die Tafel Amberg und der Malteser Hilfsdienst wurden mit einem Umweltpreis geehrt, überreicht für die Verwirklichung von Photovoltaikprojekten zur Abdeckung des großen Strombedarfs der Kühlgeräte und einer Kapazitätserweiterung für E-Mobilität eines
E-Kühlfahrzeugs.
Im April feierte die Tafel ihren 20.Geburstag mit vielen Ehrengästen und allen Helferinnen und Helfer.
Gestartet war die Tafel am Kochkeller im Gebäude von Kolping.
Wegen Eigenbedarf wurde 2009 gekündigt. Dank der Initiative der Stadt Amberg und der Genehmigung des Stadtrates wurde die ehemalige Bäko in der Sulzbacher Straße angeboten.
Ein Glücksfall, denn unter dem Eigentümer Wirtschaftsförderung
wurden die Räumlichkeiten entsprechend umgebaut.
Mit Beginn im Januar wurden alle Kunden digital erfasst.
Jeder Haushalt hat eine laminierte Karte mit Strichcode erhalten,
damit werden alle wichtigen Daten erfasst.
Geehrt wurden für 10 Jahre ehrenamtliche Tätigkeit als Helfer der Amberger Tafel Susanne Rzepka und Manfred Attenberger.
Der aktuelle Mitgliederstand liegt bei 283 Mitglieder.