Insgesamt wurden am 29. Juli 2026 aus den Triesdorfer Schulen 106 Absolventinnen und Absolventen in das Berufsleben entlassen. An der Fachakademie, Fachrichtung Ernährungs- und Versorgungsmanagement erwarben 13 Absolventinnen den Abschluss „Staatlich geprüfte Betriebswirtin für Ernährungs- und Versorgungsmanagement“. Jahrgangsbeste der Fachakademie waren mit einem Notendurchschnitt von 1,41 Martina Grimm und Zweitbeste Tanja Obermeier mit einem Durchschnitt von 1,43 aus Freudenberg im Landkreis Amberg-Sulzbach. Durch eine Ergänzungsprüfung erwarben 3 Studierende der Fachakademie zu ihrem Berufsabschluss noch die Fachhochschulreife. Die Fortbildung an der Fachakademie für Landwirtschaft Triesdorf, Fachrichtung Ernährungs- und Versorgungsmanagement, läuft über drei Jahre. Im zweiten Schuljahr absolvieren die Studierenden ein Berufspraktikum. Wer bereits im erlernten Beruf tätig war, kann auf zwei Jahre verkürzen. Die Eintrittsvoraussetzungen für die Fortbildung sind ein mittlerer Schulabschluss und ein Berufsabschluss in der Hauswirtschaft oder in einem anderen einschlägigen Berufsfeld. Die Absolventinnen und Absolventen sind gefragt als Führungskräfte im hauswirtschaftlichen Bereich von Kinder-, Senioren- und Gesundheitseinrichtungen, Tagungshäusern, Hotels, in Dienstleistungsunternehmen, als Fachberaterinnen bzw. Fachberater in Industrie und Wirtschaft oder – nach einem Vorbereitungsdienst – als hauswirtschaftliche Fachlehrkräfte. Judith Regler-Keitel, Schulleiterin der Fachakademie, sagte: „Unsere Absolventinnen sind qualifizierte Fach- und Führungskräfte in der Hauswirtschaft. Mit ihrem Wissen, ihrer Verantwortung und ihrem Engagement sorgen sie täglich für Kinder, Senioren und Menschen mit Behinderung und leisten damit einen unverzichtbaren Beitrag für die Gesellschaft.“ 79 Absolventinnen und Absolventen der Technikerschule, Fachrichtung Landwirtschaft, erwarben ihren Abschluss „Staatlich geprüfter Techniker für Landbau“ und die Ausbildereignung. Sie treffen auf ein vielfältiges Arbeitsplatzangebot in landwirtschaftlichen Unternehmen, in vor- und nachgelagerten Bereichen oder gehen auf ihre Betriebe zurück. Mit einem Notendurchschnitt von 1,00 schloss Benedikt Auer als Klassenbester ab. Zweitbeste war Pia Hanrieder mit einem Notenschnitt von 1,38. Weitere herausragende Leistungen zeigten Maximilian Teufel mit 1,44, Andreas Hamele mit 1,50 sowie David Bub und Peter Schlierf mit 1,55. Die Eintrittsvoraussetzungen in die zweijährige Technikerschule sind eine abgeschlossene Berufsausbildung als Landwirtin bzw. Landwirt und zusätzlich mindestens ein Jahr einschlägige Berufspraxis. „Staatlich geprüfter Agrarbetriebswirt“ ist der Abschluss der 14 Absolventinnen und Absolventen der Höheren Landbauschule. Diese hochspezialisierte Fortbildung für Landwirte mit guter Fachschul- und Meisterausbildung befähigt zur erfolgreichen Führung größerer landwirtschaftlicher Betriebe. Die besten Absolventen waren mit einem Notendurchschnitt von 1,06 Marina Grebner und mit 1,80 Hannes Seebauer. Mindestvoraussetzung für den Eintritt in die Höhere Landbauschule ist eine abgeschlossene Berufsausbildung als Landwirtin bzw. Landwirt und der erfolgreiche Abschluss der Landwirtschaftsschule. Friedrich Gronauer-Weddige, Schulleiter der Technikerschule und Höheren Landbauschule, betonte in seiner Rede, dass der Arbeitsmarkt die jungen Fachkräfte dringend benötigt und dass sie beste Berufsaussichten hätten. Ministerialrätin Andrea Seidl vom Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten gratulierte den Absolventinnen und Absolventen und wünschte alles Gute für den beruflichen Weg.