Dank einer perfekten taktischen Aufstellung entführt der SC Luhe-Wildenau die Punkte aus dem Geiseltal: Beim SV Geiseltal Mücheln im sogenannten „Wolfsbau“ gewann das Team am Ende deutlich mit 7:1. Der Matchplan für das Starttrio sah zwei Mannschaftspunkte und maximal einen geringen Rückstand vor. Im ungewohnten Spiel über sechs Bahnen erwischte zunächst das Heimteam den besseren Start.
Udo Volkland (588) startete gegen Manuel Weiß (608) wie die Feuerwehr, ließ auf den Mittelbahnen jedoch deutlich nach. Trotz Problemen im Spiel in die Vollen sicherte Weiß den Mannschaftspunkt dank eines starken Abräumspiels (232) bereits nach drei Bahnen. Marcus Gevatter (626) zeigte eine starke Leistung, ließ sich von der 187er-Bahn seines Gegners Sandro Stacke (623) nicht beeindrucken und holte nervenstark mit 3:1 den zweiten Mannschaftspunkt. Matthias Hüttner kam gegen Lokalmatador Robert Heydrich nicht ins Spiel; nach 52 Würfen wurde Sebastian Fröhlich eingewechselt. Insgesamt blieb das Duo Hüttner/Fröhlich mit 559:640 klar zurück.
Halbzeitstand: 1:2 | 1851:1793 | –58
Im Schlusstrio brachte der SC von Beginn an Druck auf den Kessel. Jan Hautmann (656) bezwang Hannes Meske (645) ohne Schwächephase und beeindruckte die Zuschauer mit 409 in die Vollen, 247 Abräumen und null Fehlern. Moritz Walz (587) zeigte zwei Gesichter, gewann gegen Wolfgang Roick (572) aber ungefährdet. Michael Wehner machte gegen Max Mittag (588) den Sack zu: Mit 686 Kegeln gelang ihm die Tagesbestleistung, darunter 268 abgeräumte Kegel sowie zwei herausragende Bahnen zu Beginn (183) und am Ende (184).
Endstand: 1:7 | 3656:3722 | +66. Ein Befreiungsschlag nach dem Remis zum Saisonauftakt – nächste Woche geht’s zu Hause als „Underdog“ gegen den VfB Hallbergmoos.