Als klarer Außenseiter reiste der SC nach Bamberg. Ziel: im Starttrio wenigstens einen Mannschaftspunkt sichern. Victoria Bamberg bot dagegen seine stärksten Heimspieler von Beginn an auf. In der Schlusspaarung lag sogar ein Unentschieden in Reichweite – bis drei Würfe vor Schluss ein Neuner „aus dem Nichts“ und Pech beim eigenen Anwurf die Sensation verhinderten.
Im Starttrio holte Manuel Weiß (643) gegen Nationalspieler Marco Endres (648) den enorm wichtigen Mannschaftspunkt. Marcus Gevatter steigerte sich deutlich und kam auf 628 Kegel, musste sich aber Uwe Wagner (670) geschlagen geben. Sebastian Fröhlich (599) hielt gegen Nationalspieler Mario Nüsslein (662) in die Vollen gut mit, verlor jedoch im Abräumen. Zwischenstand: 2:1 | 1970:1870 | –100 Kegel.
Im Schlusstrio blieb Michael Wehner (619; 159/152/152/156) gegen Haas/Kunze (589) souverän und holte seinen Punkt. Moritz Walz führte früh 2:0 nach Sätzen und brachte den Punkt mit 569:565 ins Ziel.
Damit ruhte alles auf Jan Hautmann. Nach dem verlorenen Auftaktsatz gegen Justin Lorenz (626) kämpfte er sich mit herausragenden 166 und 161 Kegeln zurück und durfte den letzten Satz nicht verlieren. Ins Volle lag Hautmann 99:96 vorne, dann traf Lorenz drei Würfe vor Schluss den entscheidenden Neuner. Hautmann (609) blieb nur noch der Zweischüber; die fein gespielte Gasse wurde ausgerechnet mit Kegel 3 und 8 zum Verhängnis. Endstand: 5:3 | 3760:3667 | –93 Kegel.
Vier Spiele sind absolviert und zum dritten Mal steht der SC mit zu wenig Zählbarem da: Aus möglichen sechs Tabellenpunkten wurden bislang drei. Jetzt folgt ein spielfreies Wochenende, dann geht es im Pokal auswärts gegen Frammersbach weiter, ehe das Heimspiel gegen Olympia Mörfelden wartet.