Einen besonderen Wandertag erlebten die Klassen 5 und 6 der Fichtelnaabtal-Mittelschule Ebnath-Neusorg zusammen mit ihren Lehrkräften Natalie Kratzer, Lara Bürger und Sebastian Högl auf dem Fichtelgeisterweg. Geführt wurden sie von Martin Exner vom Fichtelgebirgsverein, der in liebevoller und zeitaufwändiger Arbeit den Fichtelgeisterweg selbst gestaltet hat. Angefangen an der Schule in Ebnath führte der Weg vorbei am Milleniumbaum (einem zur Jahrtausendwende gepflanzten Baum), dem Hizelbach, einem uralten Steintrog, einem alten Stadel sowie einem Holzkreuz aus dem Jahr 1744. Hinter Hölzlashof startete der Fichtelgeisterweg mit einer tiefen Hohlgasse, welche von einem mächtigen Geist bewacht wird. Durch diese Hohlgasse verlief jahrhundertelang der ganze Verkehr in Richtung Pullenreuth. Schon in der Hohlgasse erwarteten die Schüler am Rand liebevoll gestaltete Fichtelgeister aus Naturmaterialien. Im anschließenden Waldstück veranstaltete man einen Tannenzapfenzielwurfwettbewerb, den die 6. Klasse knapp für sich entscheiden konnte. Danach wurden Plätze für die von den Schülern im Unterricht selbst gebauten Fichtelgeister gesucht und diese dort platziert. Nach einem Brotzeitstopp am Fuchsfelsen kamen die Schüler gegen Mittag mit ausreichend Bewegung an der frischen Luft wieder an der Schule an. Sie lernten darüber hinaus, wie man sich im Wald richtig verhält, die Natur schützt und alle hörten zudem viele neue Anekdoten über ihre Heimatregion. Der Dank aller für die interessante Führung galt am Ende Martin Exner.