Am Sonntag, den 14. Juni, beging die Soldaten- und Kriegerkameradschaft Saltendorf den bundesweiten Veteranentag. Der Deutsche Bundestag hatte diesen Gedenktag im April 2024 mit großer Mehrheit eingeführt. Er würdigt die Leistungen ehemaliger und aktiver Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr und stärkt zugleich ihre Verbindung zur Gesellschaft. Neben zahlreichen Teilnehmenden des Kreisverbandes beteiligten sich auch viele örtliche Vereine an der Gedenkfeier. Zu den Gästen zählten der stellvertretende Landrat Richard Tischler, Erster Bürgermeister Konrad Kiener, Bezirksvorsitzender Horst Embacher, Kreisvorsitzender Peter Schottenhaml sowie dessen Stellvertreter André Pöppich. In seiner Rede am Kriegerdenkmal unterstrich Josef Giesl, Vorsitzender der SKK Saltendorf, die Bedeutung des neu geschaffenen Gedenktages. Er betonte, der Veteranentag mache die Verbundenheit zwischen Bevölkerung und Bundeswehr sichtbar, deren Bedeutung zuletzt wieder stärker ins Bewusstsein gerückt sei. Der Veteranentag sei ein Tag des Friedens, nicht des Krieges. Auch Bürgermeister Konrad Kiener und der stellvertretende Landrat Richard Tischler hoben die gewachsene Verbundenheit der Bevölkerung mit „ihrer Bundeswehr” hervor. Am Ehrenmal galt das Gedenken besonders jenen Soldaten, die bei Auslandseinsätzen ihre Gesundheit oder ihr Leben verloren haben. Ihnen zu Ehren legte Josef Giesl gemeinsam mit Bürgermeister Kiener und Oberfeldwebel Wirth von der 3. Batterie des Panzerartilleriebataillons 375 aus Weiden eine Schale nieder. Bei der anschließenden Feier am Festplatz erhielten alle ehemaligen Bundeswehrangehörigen der SKK Saltendorf das Veteranenabzeichen. Nach den offiziellen Ansprachen und Auszeichnungen klang die Veranstaltung in geselliger Runde aus. Gutes Essen und Trinken sowie eine Hüpfburg für die Kinder sorgten für einen gelungenen Abschluss.