Nicht nur Gottesdienst wurde auf dem Miesberg gefeiert. Gesungen, musiziert und getanzt hat die Familie der Trachtler mit ihren zahlreichen Gästen auf dem Kirchhof. (Bild: Manfred Bäumler)

Schwarzenfelder Trachtler halten Marienfest hoch

Dass Brauchtum, Volksglauben und Tradition zusammen gehören, hat sich am Hochfest „Maria Himmelfahrt“, am sogenannten „Frauentag“, auf dem Miesberg in Schwarzenfeld wieder einmal deutlich gezeigt. Es ist inzwischen zur gern angenommenen Pflichtaufgabe des Trachtenvereins „D`Miesbergler“ geworden, diesen Tag der Kräuterweihe mit dem Anfertigen von Kräuterbüschln, einem festlich gestalteten Gottesdienst und wie sollte es anders sein, mit kulinarischen Genüssen auf dem Kirchhof der Wallfahrtskirche, dieses Fest zu begehen. Herausgeputzt in ihren festlichen Trachten wurde bereits beim feierlichen Einzug in die vollbesetzte Klosterkirche deutlich, dass Hinwendung und Verbundenheit zur Gottesmutter an diesem besonderen Ehrentag eine herausragende Rolle spielen. Provinzial und Rektor Pater Lukas Temme stellte in seiner Predigt die Gnadenmutter als Sinnbild des Glaubens mit traditioneller Verehrung in den Mittelpunkt. Dazu passend die gesangliche Begleitung des Bergchores unter Leitung von Stefan Wilhelm und an der Orgel Marco Strießl. „Mutter gib mir deinen Segen“, ein Marienlied das zum ureigenen Repertoire des Männerchores gehört, bildete mit dem Segen den kirchlichen Abschluss. Draußen auf dem Kirchhof war für die zahlreichen Besucher mit Bratwürsten und Getränken reichlich Stärkung für einen Frühschoppen unter Bäumen hergerichtet. Dass aus der vormittäglichen Zusammenkunft ein Mittagstreffen in den frühen Nachmittag hinein wurde, liegt nicht zuletzt an der zünftigen, musikalischen Umrahmung der „Goartnhaislmuse“
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