Der Verlust eines Kindes während der Schwangerschaft, bei der Geburt oder kurz danach ist für Eltern ein einschneidendes Erlebnis. Dennoch wird darüber in der Öffentlichkeit häufig wenig gesprochen. Die Wanderausstellung „Sternenkinder – Wenn die Wiege leer bleibt“ möchte dies ändern. Anlässlich des 25-jährigen Bestehens von DONUM VITAE Weiden macht sie auf die Situation betroffener Familien aufmerksam und rückt deren Erfahrungen in den Mittelpunkt.
Eröffnet wurde die Ausstellung am 2. November in Weiden. Andrea Lang, Bevollmächtigte von DONUM VITAE Weiden, begrüßte die Gäste gemeinsam mit Gisela Schaller, stellvertretende Leiterin der Beratungsstelle, und Andrea Käs-Werndl von Lehenstein, Trauerberaterin bei DONUM VITAE Weiden.
Andrea Lang dankte den Besucherinnen und Besuchern für ihr Interesse sowie den Mitarbeiterinnen und Mitwirkenden für ihr Engagement und ihre Unterstützung. Sie betonte, dass Eltern nach dem Verlust eines Kindes vor allem Verständnis und einen offenen Umgang mit ihrer Trauer benötigen. Die Ausstellung leiste dazu einen wichtigen Beitrag, indem sie ein oft verdrängtes Thema sichtbar mache und Möglichkeiten der Unterstützung aufzeige.
Konzipiert wurde die Wanderausstellung vom Sternenkindernetzwerk Aschaffenburg. Seit rund zwei Jahren ist sie an verschiedenen Orten in Bayern zu sehen. Sie informiert über die Erfahrungen betroffener Eltern, schafft Raum für Begegnungen und soll den Austausch zwischen Angehörigen und Fachpersonen fördern.
In Weiden ist die Ausstellung vom 3. bis 12. November im City Center zu sehen. Vom 17. bis 26. November macht sie anschließend im Familien- und Bürgerzentrum Mittendrin in Kemnath Station.
Im Rahmen der Eröffnung überreichte die Frauenunion Störnstein eine Spende in Höhe von 300 Euro an DONUM VITAE Weiden.
Ein weiterer Programmpunkt folgt am Freitag, 6. November: Uli Michel stellt im Café der Regionalbibliothek ihr Buch „Ein Kind in den Sternen“ vor. Weitere Informationen: www.weiden.donum-vitae-bayern.de