Bürgermeister und Vorsitzender der Vereinsgemeinschaft, Georg Bocka, begrüßte am Dienstagabend die anwesenden Vertreter der örtlichen Vereine sowie Markträte und Verwaltungsmitarbeiterin Marina Daubenmerkl. Im ersten Tagesordnungspunkt wurde der Veranstaltungskalender für das Winterhalbjahr 2026/2027 bis einschließlich April 2027 vorgestellt. Die Vereinsvorstände ergänzten den Kalender noch um weitere Termine. Anschließend verlas Bürgermeister Bocka die Abrechnung des Bürgerfests 2026. Bei einem Gesamtumsatz von 21.047,37 Euro konnte ein erfreulicher Gewinn von 9.187,90 Euro erzielt werden. Der Vorsitzende bedankte sich bei allen Beteiligten für die gute Zusammenarbeit und das engagierte Mitwirken. Für das Bürgerfest 2027 wurde angeregt, die Veranstaltung künftig bereits am Samstag zu beginnen und am Sonntagabend ausklingen zu lassen. Dadurch könnte der Abbau am Sonntag früher erfolgen. Außerdem müssten insbesondere jüngere Helfer keinen Urlaubstag am Montag einplanen. Grundvoraussetzung für die Neugestaltung ist, dass kein Verein an beiden Tagen zum Arbeitseinsatz eingeteilt wird. Zudem müsste der Bauhof den Marktplatz am Sonntagmorgen reinigen, damit der Festbetrieb ohne größere Einschränkungen fortgesetzt werden kann. Peter Sollfrank vom FSV unterstützte den Vorschlag. Er betonte jedoch, dass die neue Regelung zunächst praktisch erprobt werden müsse. Im Januar soll deshalb eine weitere Sitzung stattfinden. Vorab erhalten die Vereinsvorstände eine Übersicht der anfallenden Aufgaben, in der sie ihre gewünschten Tätigkeitsbereiche eintragen können. So soll festgestellt werden, ob alle Arbeiten ausreichend abgedeckt werden können. Herbert Striegl von den Löwenfreunden regte an, den Besteckbestand zu erweitern. Die Verwaltung sagte die Anschaffung von jeweils 100 zusätzlichen Gabeln und Messern zu. Kerstin Wittmann (Freiwillige Feuerwehr Waldthurn) und Rudi Meißner (Bund Naturschutz) wiesen darauf hin, dass benutztes Geschirr häufig am Ausschank abgestellt werde. Künftig soll bereits bei der Essensausgabe auf die vorgesehenen Rückgabestellen hingewiesen werden. Peter Sollfrank schlug außerdem vor, das Spülmobil direkt neben dem Ausschank zu platzieren, um die Wege zu verkürzen.