Ein voller Erfolg war der Preisschafkopf des CSU-Ortsverbandes Edelsfeld, der turnusmäßig alle zwei Jahre ausgerichtet wird. Bereits früh zeichnete sich ab, dass es im Wirtshaus in Sigras eng und zugleich äußerst gesellig zugehen würde: 124 begeisterte Schafkopferinnen und Schafkopfer sorgten an 31 Tischen für ein rapelvolles Haus.
Der Andrang übertraf die Erwartungen der Organisatoren deutlich. Teilnehmer aus Edelsfeld und der näheren Umgebung, aber auch aus Pirk, Neustadt am Kulm, Thurndorf oder Amberg, fanden den Weg nach Sigras. Kurzerhand mussten weitere Tische herbeigeschafft werden, um allen Spielbegeisterten Platz zu bieten.
Im Namen des Ortsverbandes begrüßte Vorsitzender Peter Mauritz die Gäste aus Nah und Fern. Sein besonderer Dank galt den zahlreichen Helferinnen und Helfern sowie den vielen Spendern der attraktiven Sachpreise. Anschließend erläuterte Bürgermeisterkandidat Jürgen Leißner den Turnierablauf und wünschte allen ein „gutes Blatt”. Dabei richtete er einen besonderen Appell an die Runde, vor allem die zahlreichen jungen Nachwuchsspieler mitzunehmen: „Sie sind unsere Zukunft, damit solche Turniere und das bayerische Brauchtum auch in Zukunft lebendig bleiben.” Um kurz nach 19 Uhr fiel schließlich der Startschuss für das bayerische Brauchtumsspiel an 31 Tischen.
Gegen 22 Uhr standen die Sieger fest: Den ersten Platz belegte Werner Hartmann, gefolgt von Richard Dürmann auf Rang zwei und Benno Meier auf Platz drei. Als Hauptpreis winkte eine viertägige Berlinreise für zwei Personen, gesponsert von Bundestagsabgeordneter Susanne Hierl. Der zweite Platz erhielt 150 Euro, gestiftet von der VR-Bank Amberg-Sulzbach, während sich der Drittplatzierte über eine Landtagsfahrt von MdL Harald Schwartz freuen durfte. Die traditionelle Brotzeit für den vorletzten Platz ging an Jürgen Plößel auf Rang 123. Der jüngste Teilnehmer im Feld war gerade einmal zwölf Jahre alt. Darüber hinaus standen über 90 weitere gespendete Sachpreise zur Auswahl.
Die Organisatoren zeigten sich hochzufrieden mit dem Verlauf des Turniers. Besonders erfreulich, so Leißner, sei die große Beteiligung von Frauen sowie die Vielzahl an Jugendlichen gewesen.