Über viele Glückwünsche durfte sich Pfarrer Pater Slawomir Niemczewski nach der Heiligen Messe am 25. September in der Wallfahrtskirche am Eggenberg freuen. Er wurde 65 Jahre alt. Zum Sektempfang gratulierten ihm etliche Gläubige, Kirchenpfleger und Kirchenräte sowie Pfarrgemeinderatsmitglieder der drei Pfarreien. Die Ansprache dazu übernahm Ensdorfs Kirchenpfleger Martin Sollfrank. „Ein großes Dankeschön für die tolle Geste“, zeigte sich der Jubilar gerührt. Slawomir Niemczewski ist seit Oktober 2019 verantwortlicher Seelsorger der Pfarreiengemeinschaft Ensdorf-Rieden-Vilshofen. Zudem ist der Pater vor Kurzem zum Direktor der Ensdorfer Salesianergemeinschaft Don Bosco ernannt worden. Geboren wurde er am 25. September 1961 in Bydgoszcz in Polen. 1988 wurde Niemczewski im Ordenspriesterseminar im polnischen Lad zum Priester geweiht. Verschiedene seelsorgerische Stationen im Heimatland folgten, ehe ihn sein Weg 2004 nach Deutschland führte. Zunächst war er als Geistlicher in Oberwildenau tätig. Ab 2008 wirkte Pfarrer Niemczewski in Limbach-Oberfrohna. Vor sieben Jahren schlug der bei Gläubigen beliebte Pfarrer seine Wurzeln im Kloster Ensdorf und der angeschlossenen Pfarreiengemeinschaft. Von Anfang an, so erzählt es der Geistliche, wurde er sehr herzlich in der Pfarreiengemeinschaft aufgenommen. Die Begegnungen mit den Menschen vor Ort, sei es im Gottesdienst oder bei Veranstaltungen, sind ihm sehr wichtig. Zur Ruhe kommt der Pater zwischen den vielen Terminen im Pfarrgarten hinter dem Kloster Ensdorf. Auf eine persönliche Reise im nächsten Jahr freut sich Pfarrer Niemczewski schon sehr: „Ich werde mich mit einem befreundeten Pfarrer aus Polen und dessen Pilgergruppe auf die Spur des Heiligen Paulus begeben und nach Griechenland reisen“. Berührt hat Pfarrer Slawomir Niemczewski besonders der lateinische Spruch auf einer der vielen Geburtstagskarten, an dem er sich orientieren will: „Bona praesentis, carpe laetus horae“, Genieße froh das Gute der Gegenwart“.