Beim Sonntagsgottesdienst in der Pfarrkirche St. Vitus in Tiefenbach begrüßte Pfarrer Albert Hölzl die Gläubigen zur Feier des Erntedankfestes. Dazu schmückten viele Helfer den Volksaltar mit Früchten der Erde aus Wiese, Feld und Wald und Pfarrer Hölzl meinte dazu in seinen einleitenden Worten, dass wir zumindest an einem Tag im Jahr Gott für die vielen Gaben dankten sollten. Nicht nur, dass Gott die verschiedensten Früchte und Lebensmittel wachsen lässt, wir dürfen uns glücklich schätzen, dass es uns hier in unserem Land an nichts fehlt. Liebe, Freude und nicht zuletzt Frieden wird uns geschenkt und auch dafür sollten wir unserem dreifaltigen Gott danken. Ein eigenes Liedblatt mit Texten zum Erntedank wurde musikalisch vom Kirchenchor mit Leiterin Claudia Babl und den Instrumentalisten Stefan Ditz (Klavier) und Viola Scherr (Querflöte)sehr ergreifend begleitet. In seiner Predigt sprach Hölzl nicht nur vom Dank für alles was wir zum Leben brauchen, sollen auch von der Bitte an Gott, damit er dies alles weiterhin für uns bereithält auf unserer Erde. Erntedank soll uns auch daran erinnern, wir sind nicht der Mittelpunkt der Erde und jeder weiß, dass es viele Menschen auf Erden gibt, die nicht das Nötigste haben um zu Überleben. Sie hungern und dies muss uns Grund genug sein um zu teilen und anderen zu helfen. Der reichgeschmückte Erntealtar ist keine Selbstverständlichkeit und deshalb sollten wir dankbar sein und unsere Herzen weit machen. Dafür beteten die Gläubigen auch in den Fürbitten und am Ende des Gottesdienstes segnete Pfarrer Hölzl die vorbereiteten Minibrote, welche der Pfarrgemeinderat nach dem Segen auf dem Kirchplatz gegen eine Spende verteilte. Mit einem großen Dank an die Helfer beim Kirchenschmuck und an alle Spender für die zahlreichen Gaben schloss der Geistliche den Gottesdienst, nicht ohne Applaus für die musikalische Gestaltung zu bitten.