Bei der Arbeiterwohlfahrt Etzelwang-Neukirchen (AWO) geht es im Vergleich zu den früheren Jahrzehnten seit der Gründung im Jahr 1959 inzwischen ruhiger zu, was in dem zunehmenden Alter der Mitglieder begründet ist, stellte Vorsitzende Ute Höhlein bei ihrem Bericht in der Jahreshauptversammlung fest. Ute Höhlein würdigte eingangs Konrad Adelmann, den Gründer der Arbeiterwohlfahrt Etzelwang-Neukirchen, der im September 2025 im Alter von 95 Jahren verstorben ist. In ihrem Bericht sprach sie von den Vorstandssitzungen, der Teilnahme bei der Kreisvorstandsversammlung und der Bezirkskonferenz. Mitglieder mit runden Geburtstagen durften sich über einen Besuch und Geschenke freuen. Die AWO anerkannte die Arbeit der Kindergärten Etzelwang und Neukirchen sowie der Hilfseinrichtung in Schmidtstadt mit je einer Spende. Die 62 Mitglieder nehmen gerne am regelmäßigen Reiseangebot teil. Für die Organisation der Fahrten erfuhr Renate Wamser den Dank der Vorsitzenden. Für 2026 sieht die AWO wieder Fahrten zu Witt nach Weiden, nach Fürth zu Lebkuchen Schmidt und in den Bayerischen Wald vor.
Kassier Christian Beyer berichtete von einem erfreulichen Kassenstand. Seine Kassenführung lobte Revisor Werner Höhlein als einwandfrei. Das Protokoll des letzten Jahres von Schriftführerin Ulrike Loos fand die Zustimmung der Versammlung.
Christian Beyer, Bürgermeister der Gemeinde Neukirchen, hob die wichtige Funktion der Wohlfahrtsverbände hervor. Er bedauerte, dass die Schülerbetreuung des AWO-Kreisverbands rückläufig sei und führte das auf zunehmende Konkurrenzbetriebe zurück. Scharfe Kritik äußerte er an den geplanten Änderungen in der Pflegeversicherung und sah es als Aufgabe der Wohlfahrtsverbände an, gegen den Abbau der Sozialleistungen vorzugehen.
Die Neuwahlen bestätigten Ute Höhlein als 1. Vorsitzende. Werner Höhlein ist künftig ihr Stellvertreter. Die Kasse führt weiterhin Christian Beyer. Schriftführerin bleibt Ulrike Loos. Als Beisitzer unterstützen die Verbandsführung Renate Wamser und Winfried Franz. Die Kasse prüfen Ursula Fuchs und Henri Walters. Als Delegierte nehmen Ute Höhlein, Renate Wamser, Werner Höhlein und Henri Walters an den Kreisversammlungen teil. Ersatzdelegierte sind Ulrike Loos, Winfried Franz, Ursula Fuchs und Brigitte Bachmann-Mühlinghaus.
Die AWO ehrte langjährige Mitglieder. Auf zehn Jahre blicken Gerda Brunner, Käthe Jäger, Christa Sollner und Renate Wamser zurück. 20 Jahre sind Rainer Koch, Marina und Wilhelm Lehmann bei der AWO. Für 25 Jahre wurden Helmut Dorn, Winfried Franz, Peter Lulay, Babette Sendelbeck, Hannelore Thurner, Henri Walters und Günther Wedel geehrt. 30 Jahre unterstützt Gerhard Dehling die AWO und 50 Jahre Elke Wamser.