Im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung in der Stadthalle Marktredwitz hat Landrat Peter Berek insgesamt 59 Angehörige der Freiwilligen Feuerwehren im Landkreis sowie eine THW-Helferin aus Selb für ihr jahrzehntelanges ehrenamtliches Engagement zum Schutz und zur Sicherheit ihrer Mitmenschen ausgezeichnet.
Gemeinsam mit Kreisbrandrat Christian Leppert und den Kreisbrandinspektoren Armin Welzel und Horst Wildenauer überreichte der Landrat den Geehrten Urkunden und Ehrenzeichen sowie die Goldene Bayerische Ehrenamtskarte.
29 Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner wurden für 25 Jahre, 20 Feuerwehrmänner für 40 Jahre und zehn weitere Feuerwehrangehörige für 50 Jahre aktiven Dienst geehrt. Eine THW-Helferin aus Selb erhielt eine Auszeichnung für 25 Jahre ehrenamtlichen Dienst. Zu den Gratulanten zählten auch Evelyn Moise von der THW-Regionalstelle Hof und Uwe Prucker, Ortsbeauftragter des THW in Selb.
Zu Ehren der Ausgezeichneten hatten sich auch die jeweiligen örtlichen Feuerwehrkommandanten sowie die Bürgermeister, Bürgermeisterin bzw. Vertreter der Kommunen eingefunden. „Das zeigt, wie groß die Wertschätzung der regionalen Politik für die Feuerwehren und auch für die anderen Hilfsorganisationen ist“, betonte Landrat Peter Berek. Er begrüßte neben den kommunalen Vertretern, stellvertretend für die anwesenden Kreistagsmitglieder, Landtagsabgeordneten Holger Grießhammer und die Ehrenbürgerin und Altbürgermeisterin der Stadt Marktredwitz, Dr. Birgit Seelbinder, sowie die Mitglieder der Kreisbrandinspektion mit Kreisbrandrat Christian Leppert an der Spitze.
Landrat Peter Berek hob hervor, dass hinter dem langjährigen Engagement der Geehrten weit mehr stecke als der persönliche Einsatz jedes Einzelnen. Auch Familien, Partnerinnen und Partner sowie Arbeitgeber würden dazu beitragen, dass ehrenamtliches Engagement möglich sei. Darüber hinaus brauche es verlässliche Strukturen und ein gutes Zusammenspiel aller Beteiligten – von den Freiwilligen Feuerwehren über die Kreisbrandinspektion bis hin zu den Kommunen. Nur wenn alle an einem Strang zögen, könnten die Feuerwehren und die weiteren Blaulichtorganisationen ihre wichtige Arbeit erfolgreich leisten.
Auch Kreisbrandrat Christian Leppert würdigte in seinem Grußwort den jahrzehntelangen freiwilligen Dienst der Feuerwehrangehörigen. Die Jahreszahlen 1976, 1986 und 2001 seien für die Geehrten mit besonderen Erinnerungen verbunden – unter anderem mit dem Eintritt in die Freiwillige Feuerwehr. Seither hätten sie zahlreiche Übungen und Ausbildungen absolviert, Einsätze erlebt, neue Mitglieder ausgebildet, selbst viel dazugelernt und Verantwortung übernommen. Und vermutlich hätten die Geehrten auch hin und wieder mit der Familie oder ihren Partnern diskutiert, wenn das Ehrenamt mal wieder Vorrang gehabt hätte. „Danke für Euer wahnsinniges Engagement, Danke für die Begeisterung für unser Ehrenamt, Danke für Eure investierte Zeit“, sagte Kreisbrandrat Christian Leppert und betonte, dass der feierliche Abend ganz alleine den Geehrten gehöre.
„Ich bin beeindruckt, was Sie heute für die ausgezeichneten Ehrenamtlichen auf die Beine gestellt haben und freue mich dabei zu sein“, stellte Evelyn Moise von der THW-Regionalstelle Hof fest. In ihrem Grußwort unterstrich sie die Bedeutung des freiwilligen Engagements: Feuerwehren und das Technische Hilfswerk lebten von Menschen, die sich in ihrer Freizeit ausbilden ließen und bereit seien, anderen zu helfen, wenn diese Unterstützung benötigten.
Bei der Feierstunde war bei einem gemeinsamen Essen in gemütlicher Atmosphäre auch Zeit für Austausch und Geselligkeit.
Für die passende musikalische Umrahmung der Feierstunde sorgte die Musikgruppe „Akkordeonissimo“ aus Selb.