Bürgermeister und stellvertretender Vorsitzender Adrian Käß unterstrich zu später Stunde und am Ende der traditionellen alljährlichen Schützenveranstaltung: „Eine solche Kirchweih gab es schon lange nicht mehr.“ Dabei war er nicht allein mit dieser Aussage; schon während des Treffens lobten viele Besucher die sportliche und fröhliche Feier. Die Beliebtheit und lebendige Tradition der Kirchweih bei den Frauenreuther Sportschützen zeigten sich außerdem im prall gefüllten Schützenheim, in dem einmal mehr Neumitglieder Glückskönigin Fortuna auf ihrer Seite hatten. Das Kirchweihschießen wird seit über sechs Jahrzehnten verbunden mit einem geselligen Beisammensein gepflegt. Dabei wurden bereits Pokale, kleine Sachpreise und kostbare Kirchweihscheiben vergeben. Seit 1984 steht beim sportlichen Wettstreit ein kostbarer Bleikristallpokal an der Spitze, der den drei Erstplatzierten zudem Geldpreise verschafft. Die begehrte Trophäe sicherte sich in diesem Jahr Christine Schraml. Die weiteren Plätze auf dem Stockerl wurden von Hannelore Janko und Johannes Schraml belegt. Neben den sportlichen Aktivitäten am Schießstand und einem schmackhaften Abendessen mit allerlei Getränken, gespendet von einem Geburtstagsjubilar, galt es, die vergrabene „Kirwa“ von 2025 auf dem Freigelände der Sportanlage zu suchen. „Kirwa-Pfarrer“ Uwe Heider und seine „Ministranten“ führten die Schützen an und wurden in diesem Jahr erst nach fast 40-minütigem Suchen fündig. Fröhliche Erinnerungen weckte Uwe Heider, als er im Anschluss das im vergangenen Jahr mitvergrabene Protokoll in einem gut verschlossenen Beutel mit anderen verschiedenen Gegenständen verlas. Auch die „Stoawaldlerer“ blickten in diesem Jahr zu nächtlicher Stunde im Schützenheim vorbei. Das traditionelle „Kirwa-Umigeign“ und das Kommen der Jugendlichen wurden dabei mit einem Getränk belohnt. Die jugendlichen Gäste würdigten die immer willkommene Aufnahme im Schützenheim abschließend mit einem herzlichen „Vergelt’s Gott“.